Freudenschuss traf sie am Kopf Junge Frau (19) an Hochzeit getötet

MARLY (FRA) - Drama am Hochzeitstag: In Nordfrankreich wird die Cousine (†19) des Bräutigams von einer Schrotkugel getroffen und stirbt. Der Schuss mit dem Jagdgewehr hätte ein Zeichen der Freude sein sollen.

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Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden. Doch für ein Paar aus Frankreich wird über dem 13. Juni, ihrem Hochzeitsdatum, für immer ein dunkler Schatten hängen. Auf tragische Weise wird gestern einer ihrer Gäste aus dem Leben gerissen.

Als ein 27-jähriger Mann aus einem fahrenden Auto heraus Freudenschüsse abfeuert, wird die 19-jährige Cousine des Bräutigams von einer Schrotkugel in den Kopf getroffen.

Wie der Stadtpräsident von Marly mitteilt, hat sie keine Chance. Nur kurze Zeit später stirbt sie im Spital. 

Fest wurde abgesagt – Trauung nicht

Der Schütze aus dem Nachbarort Denain fuhr im Autokorso einer anderen Hochzeitsgesellschaft mit. Als er aus dem Wagen stieg, wurde er von Anwohnern festgehalten und später von der Polizei verhaftet. Im Auto wurden mehrere Patronenhülsen gefunden. Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein Jagdgewehr des Kalibers 12.

Wie «La Voix du Nord» berichtet, liess sich das Brautpaar trotzdem noch vermählen. Das Fest wurde allerdings abgesagt. «Wir wollten mit Freude diese Hochzeit feiern, jetzt sind wir nur in der Trauer vereint», sagt eine Tante. (lex)

Publiziert am 14.06.2015 | Aktualisiert am 14.06.2015
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14 Kommentare
  • William  Quispe aus Lima
    14.06.2015
    Wir stammen definitiv nicht von den Affen ab. Die haben eine natürliche Intelligenz. Der Mensch hat Null Intelligenz.
  • Marlies  Hess aus Langenthal
    14.06.2015
    Schon tragisch. Würde man es verbieten, käme wieder eine Rassismus und das ist unsere Kultur bash Attacke.
  • Pascal  Meier 14.06.2015
    Was hätte wohl der "psycho-Polizist" von St. Gallen mit dem Angeklagten gemacht, wenn er ihn verhaftet hätte?
  • Morgan  Schwab , via Facebook 14.06.2015
    Liebe Familie, mein Mitgefühl für Sie. Eine Rose leg ich hierhin, für Ihre Cousine, und für alle Menschen, die unschuldig von einer Waffe getötet wurde. Doch ich sage auch : Waffen haben nichts in privaten Händen zu suchen. Wann werden Waffen endlich weltweit verboten ? Wann wird begriffen, dass Waffen nur nutzlose Mordinstrumende sind, die nichts als Leid weltweit anrichten ?
    • Susanne  Reich 14.06.2015
      Und wann wird mit dieser idiotischen Tradition gebrochen, aus Freude zu schiessen? Für mich ein Widerspruch in sich.
    • Burri  Jonathan 14.06.2015
      Dann haben wir Zustände wie in Mexiko, wo nur die Mafia Waffen besitzt. Waffenbesitz ist da illegal. Solange es Gewalt gibt, möchte ich meine Pistole in meinem Nachttisch. Aber verantwortungsbewusste Waffenbesitzer ballern auch nicht mit Waffen in der Gegend rum. Das ist in unserem dichtbesiedelten Europa brandgefährlich. Jeder der dabei erwischt wird sollte gleich angepackt werden wie ein Raser, auch wenn es keine Verletzte gibt. Waffe beschlagnahmt und ab ins Gefängnis.
    • yvo  ovi 14.06.2015
      Und immer die gleichen Kommentare vom Schwab...wir wissen es langsam Herr Schwab wie Ihre Gesinnung ist.
    • Hans  Baumann 14.06.2015
      ab dem Moment, in dem amerika aufhört, den Weltmoralapostel zu spielen. Und alle alphamenschen ins zweite glied zurücktreten, in dem Moment, in dem der letzte mensch sein leben aushaucht werden die waffen überflüssig
  • fritz peter  friedli aus utzenstorf
    14.06.2015
    Mein Beileid an die Angehörigen. Aus dem fahrenden Auto heraus mit der Schrottflinte Freude zelebrieren ist schon mehr als fahrlässig, sogar total verantwortungslos sogar vollidiotisch. Der junge Mann hatte eine schlechte Ausbildung was die Handhabe von Schusswaffen vor allem Verantwortung betrifft. Vermute beim Aperitif schon kräftig rein geschüttet, somit schon mehr Euphorie als Freude. Traurig! Für diese Verantwortungslose Handlung gibt es nicht die geringste Entschuldung für den Täter!