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Ein Gericht in Genua sprach 16 Polizisten, die an den schweren Übergriffen auf Demonstranten am G8-Gipfel in Genua beteiligt waren, frei. Darunter befinden sich auch Beamte in führenden Positionen. Zu insgesamt 35 Jahren und sieben Monaten Haft verurteilte das Gericht gestern in die übrigen 13 Angeklagten.
Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem jahrelangen Verfahren teilweise klar höhere Strafen gefordert und auch die angeklagte Leitung der Einsatzkräfte nicht ausgenommen. Der Prozess war einer von mehreren um die Gewalt rund um den G8-Gipfel.
Während der von massiven Krawallen geprägten Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei waren am Rande des G8-Gipfels im Juli 2001 Ordnungskräfte in die Schule eingedrungen.
Dabei wurden mehr als 60 Demonstranten verletzt, mehrere von ihnen schwer. Bei den gewaltsamen Kundgebungen gegen den Gipfel und der harten Reaktion der italienischen Polizei kam auch ein Demonstrant ums Leben. Er wurde von einem jüngeren Polizisten durch einen Schuss in den Kopf getötet (Blick.ch berichtete). (SDA)
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Der Gipfel der Gewalt: Ein Demonstrant liegt tot am Boden – erschossen von einem Polizisten. (Reuters)