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Lareece Butler (25) strapazierte ihre Schutzengel am letzten Samstag bis aufs Äusserste: Die Fallschirm-Anfängerin sprang aus dem Flugzeug, verhedderte sich im Fallschirm und krachte aus etwa 1000 Meter Höhe ungebremst auf ein Feld in Kings Williams Town in Südafrika.
Der verantwortliche Fallschirmsprung-Veranstalter Joos Vos sagte nach dem Sprung: «Alles hätte glattgehen können. Aber sie verliess das Flugzeug in einer sehr ungewöhnlichen und instabilen Position. Darum hat sich der Fallschirm bei der Öffnung verheddert.» Butler habe zwar die Notfallszenarien geübt, «aber sie konnte sie nicht durchführen und fiel ungebremst zu Boden.»
«Göttlicher Eingriff»
Ihre Familie liess nach dem Unglück eine Untersuchung einleiten. Sie behauptet, dass Lareece aus dem Flugzeug gestossen wurde. Der Veranstalter bestreitet dies aber: «so etwas tun wir nie. Wir zwingen niemanden, aus dem Flugzeug zu springen», sagt Vos.
Die 26-Jährige befindet sich noch auf der Intensivstation, sei aber in einem stabilen Zustand. Selbst ihr zuständiger Arzt hat so etwas in seinem Leben noch nie erlebt. «Das war ein Eingriff Gottes. Nichts anderes.» (wyc)