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Am 27. Februar klingelte bei Sheriff Wipple das Telefon. Ein Mann (36) war am Apparat. Er bat Wipple, bei ihm vorbeizukommen, denn «etwas stimmt nicht mit meiner Freundin».
Das war die Untertreibung schlechthin. Denn Sheriff Whipple fand an der Adresse nicht nur eine Frau (35) auf, die halbbekleidet auf einer Toilette sass und «ziemlich desorientiert» wirkte – sie konnte sich auch nicht mehr aufstehen. «Sie war nicht angeleimt oder angekettet oder so», erzählt der Polizist. Nein, die Haut der Frau war mit der Klobrille festgewachsen!
Auch die Muskeln der Frau waren schon verkümmert. Die Frau weigerte sich anfangs, ins Spital zu gehen. «Als wir sie endlich überzeugt hatten, schraubten Sanitäter den WC-Sitz vorsichtig los. Im Spital lösten sie dann die Haut der Frau vom Plastik der Brille», erzählt Whipple gegenüber US-Medien.
Der Freund der Frau berichtete der Polizei, dass er sie während zweier Jahren mit Wasser und Essen versorgt und sie jeden Tag gebeten habe, doch aufzustehen und aus dem Badezimmer zu kommen. Ihre Antwort habe dann jeweils gelautet: «Vielleicht morgen».
Es sei ihm allerdings unklar, wieso es zwei Jahre dauerte, bis der Mann die Polizei verständigte, sagte Whipper. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob gegen ihn ermittelt werden soll.
Bislang wollte die Frau weder mit der Polizei, den Ärzten oder Sozialarbeitern sprechen. (gux)
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Unvorstellbar: Zwei Jahre auf dem WC ausharren, bis die Haut anwächst (Symbolbild). (stock.xchng)