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Das Messer-Attentat eines 13-jährigen Schülers auf seine Lehrerin hat letzte Woche Frankreich geschockt. Nun wird fieberhaft überlegt, wie man diesem Problem Herr werden kann. Auf einem Elternkongress hat Erziehungsminister Xavier Darcos nun vorgeschlagen, Lehrer sollten in Zukunft ihre Schüler nach Waffen durchsuchen dürfen, das berichtet die Zeitung «Le Figaro» heute.
Bislang ist Frankreichs Paukern nur erlaubt die Taschen ihrer Zöglinge nach etwaigen gefährlichen Gegenständen zu filzen. Der Leibesvisitations-Plan Darcos trifft bei den Lehrbeauftragten nicht auf Begeisterung. «Wir können nicht gleichzeitig Lehrer und Polizisten sein», so ein Vertreter der Lehrergewerkschaft. (SDA/s5j)
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Frankreichs Lehrer wollen keine Polizisten sein. (Geri Born, Keystone)