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Nachweisliche Schweizer Landungen von Jets, die in Guantánamo waren

von henry habegger und beat kraushaar | Aktualisiert um 20:26 | 01.02.2006
Die N88ZL, eine Boeing 707, registriert auf die Lowa Ltd in Miami, Florida, USA.
Der Jet fliegt immer wieder mit Rockbands herum, so den «Eagles». Am 19. September 2004 allerdings flog er von Guantánamo Bay zur Bagram Air Force Base in Afghanistan. Am 21. September kehrte der Jet in die USA zurück: via Washington nach Miami. Am 22. September teilte das US-Verteidigungsdepartement mit: 11 Guantánamo-Gefangene seien zur Freilassung nach Afghanistan überführt worden. Im Gegenzug seien 10 Gefangene aus Afghanistan in Guantánamo eingetroffen.

Der Jet war in der Schweiz:
  • 21. Januar 2005. Die N88ZL landet aus Los Angeles kommend in Genf und fliegt dann weiter nach Riad, Saudi Arabien.
  • 27. April 2004. Die N88ZL landet, vermutlich aus Osteuropa kommend, in Basel-Mulhouse und fliegt weiter nach New York. Tags darauf ist sie unterwegs nach Jeddah, Saudi Arabien.
  • 18. September 2003. Die N88ZL landet aus England kommend in Basel. Tage zuvor war sie in Muskat, Oman.
  • 2. März 2002: Die N88ZL landet aus Vancouver (Kanada) kommend in Basel.

    Die Gulfstream 5, Kennzeichen N1HC, registriert auf die United States Aviation in Tulsa, Oklahoma, USA.

    In der Schweiz:
  • 18. August 2005: Von New York nach Zürich.

    Die N970SJ, registriert auf die New World Aircraft in Allentown, Pennsylvania.

    In der Schweiz:
  • 18. November 2003: Von Biggin Hill (England) nach Genf.
  • 23. September 2002: Von London Luton nach Genf.

    Eine weitere Maschine, die gemäss Unterlagen nicht in Guantánamo war, aber in Medienberichten und von Menschenrechtsorganisationen an der CIA zugeordnet wird, war oft in der Schweiz. Die N168BF, eine Hawker 800XP, registriert auf die Wells Fargo Bank. Sie geriet unter anderem wegen verdächtigen Landungen in Schweden in die Schlagzeilen und tauchte oft in Marokko auf.

    In der Schweiz:
  • 26. September 2005: Von Derby, England, nach Zürich.
  • 25. August 2005: Von Edinburgh, Schottland, nach Genf.
  • 13. August 2005: Farnborough, England, nach Genf.
  • 20. Dezember: 2004: London Luton nach Genf
  • 9. Juli 2004: London Luton nach Zürich und zurück nach Luton.
  • 2. Mai 2003: Edinburgh nach Genf und zwei Tage später zurück.

  • Die Guantánamo-Flieger

    Nicht nur die berüchtigten Jets mit den Nummern N313P, N85VM oder N379P waren in Gutantánamo. Hier exklusiv die US-Registrierungsnummern aller als privat betitelten Flugzeuge, die bis dato das Gefangenenlager in Guantánamo Bay auf Kuba anflogen. Es sind exakt 100. Einige waren nur einmal, andere gleich dutzendfach dort:

    N117AR, N120JM, N1210Z, N123HY, N1254X, N1255K, N1257B, N145CA, N15503, N1558, N162EM, N1667J, N173S, N1HC, N204FW, N211SA, N215BB, N220RS, N227SV, N229WJ, N22NJ, N248AB, N252WJ, N254SC, N2789A, N280AT, N3080F, N30HJ, N313P, N33NJ, N35NK, N368CE, N379P, N381A, N381AA, N4009L, N400GJ, N402RS, N40593, N41626, N41626, N42HN, N431SK, N441TT, N4489A, N4557C, N475AT, N478GS, N500ND, N502JB, N507EB, N50BH, N5117H, N519HB, N524PA, N52WC, N540EA, N550FB, N588K, N589HM, N58AJ, N59EZ, N633AT, N675BC, N70BF, N713M, N71MR, N72472, N762VM, N769SK, N8068V, N807MA, N8183J, N8230Q, N825MG, N829MG, N85VM, N88NJ, N88ZL, N9042B, N9091J, N9116Q, N9142B, N9179A, N9179A, N970SJ, N982RK, N987SA, N98EB, N99NJ, N9UP

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