Flugzeugabsturz Sterbliche Überreste von Opfern des EgyptAir-Absturzes freigegeben

Kairo – Mehr als ein halbes Jahr nach dem Absturz einer EgyptAir-Maschine im Mittelmeer haben die ägyptischen Behörden die sterblichen Überreste der 66 Todesopfer freigegeben. Die Überreste sollen an die Angehörigen übergeben werden.

Eine Rettungsweste aus der abgestürzten EgyptAir-Maschine. Nun sollen die sterblichen Überreste der Opfer ihren Angehörigen übergeben werden. play
Eine Rettungsweste aus der abgestürzten EgyptAir-Maschine. Nun sollen die sterblichen Überreste der Opfer ihren Angehörigen übergeben werden. KEYSTONE/EPA EGYPTIAN DEFENCE MINISTRY/EGYPTIAN DEFENCE MINISTRY

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Drama auf der Wildsau-Pirsch Jäger trifft Liebespaar – tödlich
2 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...
3 Trump über Merkel, Aleppo und Nuklearwaffen Der Zerfall der EU ist...

Ausland

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Für die Übergabe von ausländischen Todesopfern sei Kontakt mit den entsprechenden Botschaften aufgenommen worden, teilte die ägyptische Staatsanwaltschaft am Samstag in Kairo weiter mit. Zu den Absturzopern zählen 40 Ägypter und 15 Franzosen.

Der EgyptAir-Flug MS804 war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer abgestürzt. Am Donnerstag teilte das Luftfahrtministerium in Kairo mit, ägyptische Ermittler hätten an sterblichen Überresten der Opfer Spuren von Sprengstoff gefunden. Französische Ermittler zweifeln die These eines Anschlags jedoch weiterhin an.

Im Juli hatte die Analyse der Flugdatenschreiber ergeben, dass vor dem Absturz des Airbus A320 ein Brand an Bord ausgebrochen war. Damals war allerdings noch unklar, was das Feuer ausgelöst hatte. Die ägyptischen Behörden hatten schon damals von einem möglichen Anschlag gesprochen, dagegen gingen französische Experten von einem technischen Fehler aus. (SDA)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden