Flugzeugabsturz in Südrussland: Starben 62 Menschen wegen Zoff im Cockpit?

ROSTOV-ON-DON - Trotz schlechtem Wetter wollte der Pilot seine Boeing 737 landen - 62 Menschen starben beim diesem Versuch. Tonaufnahmen aus dem Flugzeug weisen auf einen Streit im Cockpit hin: Ist das der Grund, weshalb das FlyDubai Flugzeug in Rostov am Don abstürzte?

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Am Sonntag stürzte eine Maschine der Fluggesellschaft FlyDubai in Rostov-on-Don, im Süden von Moskau ab - alle 62 Menschen an Bord starben. AP

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Eine Boeing 737 der Billig-Airline FlyDubai verfehlte am 19.März bei einem Landeversuch auf dem Flughafen Rostow am Don in Russland bei schlechter Sicht die Landebahn und zerschellte am Boden. Alle 62 Insassen – 55 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder – kamen ums Leben. Die Flugschreiber werden nun analysiert. Nach einer ersten Auswertung, sei es ein Streit im Cockpit gewesen, der zum Unglück führte.  

Die Unglücks-Maschine kreiste laut den russischen Behörden nach einem abgebrochenen Landeversuch rund zwei Stunden über der südrussischen Stadt, bevor sie trotz der schlechten Wetterbedingungen zum zweiten Mal zur Landung ansetzte - dieses Mal im manuellen Modus.

Dabei soll der Pilot die Maschine plötzlich nach oben gezogen haben, sodass das Flugzeug an Geschwindigkeit verlor. Der Co-Pilot schrie: «Wohin fliegst du? Stop!» Gleichzeitig habe dieser versucht die Situation zu retten und das Ruder herumzureissen, was aber die Lage weiter verschlimmerte, schreibt «focus.de». 

Beim Landeanflug streifte das Flugzeug mit einer Tragfläche den Boden, zerbrach und ging in Flammen auf. Sowohl der Pilot als auch der Kopilot hatten 6000 Stunden Flugerfahrung. (kra)

Publiziert am 28.03.2016 | Aktualisiert am 28.03.2016
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Überwachungskamera filmt Unglück in Russland Hier stürzt der Flieger aus Dubai ab

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3 Kommentare
  • Giovanni  Boccacchio aus Zürich
    28.03.2016
    Genau einen solchen Captain hatte ich 1992, als ich bei einer Genfer Flugfirma arbeitete, der beim Anflug aus ZRH nicht zwischen RWY 14 und 16 unterscheiden konnte. Als ich ihn abends im hotel zur Rede stellte, meinte er, CoPis seine Pfeifen uns sollen schweigen. Folgendentags erschien ich nicht zum Dienst. Der Flug nach Kampala fiel aus. Meine Prophezeiung an den Chepiloten bewahrheitete sich 3 Jahre später: crash in Algerien. Captain im Rollstuhl.
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    28.03.2016
    "Beim Landeanflug streifte das Flugzeug mit einer Tragfläche den Boden, zerbrach und ging in Flammen auf."
    Wer das Video anschaut kann sehen, dass der Flieger fast wie ein Stein vom Himmel fällt.
  • Thomas  Zürcher 28.03.2016
    Wenn das stimmen sollte bekommt dieses Unglück eine neue Dimension.Noch tragischer für die Angehörigen als es sonst schon ist.