Flughafenmitarbeiter rettete Verletzte, statt zu fliehen Der Held von Brüssel

Alphonse Lyoura stand am Gepäckband, als eine der Bomben explodierte. Statt zu flüchten, half er den Verletzten.

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Die leuchtend grüne Hose von Alphonse Lyoura ist mit Blutflecken übersät. Der Flughafenmitarbeiter sortierte am Gepäckband die Koffer der Reisenden, als er die Explosion am Check-in hörte. Statt wegzurennen, half Lyoura den Verwundeten – und rettete so mehreren Menschen das Leben.

«Ich habe viele blutüberströmte Leute am Boden liegen sehen. Sie haben sich nicht mehr bewegt», sagt Lyoura gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Und weiter: «Viele Menschen haben Gliedmasse verloren.»

Nach der Explosion leistet der Flughafenmitarbeiter Erste Hilfe, trägt Verwundete aus dem Gebäude. «Ich habe mindestens sechs oder sieben Verletzten geholfen. Wir haben auch leblose Körper rausgetragen. Es herrschte Panik», sagt Lyoura.

Mindestens fünf Menschen, die er aus dem Check-in-Gebäude trug, waren tot, sagte Lyoura der Nachrichtenagentur Reuters. Das Bild, das sich dem 40-Jährigen bot, war grausam – trotzdem gab er nicht auf. Und rettete damit Leben.

Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie im BLICK-Liveticker. (jvd)

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 23.03.2016
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Kurz nach der Explosion Panik am Flughafen Brüssel

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10 Kommentare
  • Dani  Rosso 24.03.2016
    Schliesse mich dem Lob für den Herrn an... doch vergessen wir die anderen, nicht so medienwirksamen, Helfer nicht!! Auch denen ein Lob...
  • Regula  Hiltebrand aus Au
    23.03.2016
    Ein sehr schöner Zug des Flughafenmitarbeiters. Trotzdem die "laisser faire" Haltung in Brüssel muss dringend beendet werden. Es weht ein anderer Wind in Zukunft.
  • Margrith  Zinden 23.03.2016
    Warum Daumen runter? Verstehe ich nicht erklärt mir das enmal. Denn ihr habt keinen Mut wie dieser Herr.
  • Mike  Blaser , via Facebook 23.03.2016
    Was sollen bei einem solchen Beitrag die "Daumen nach unten Drücker"? Verstehe ich nicht!!!! Wäre schön wenn es mehr solche Helden wie diesen Flughafen Mitarbeiter gäbe!!!
  • Ernst  Ruetimann aus Trang
    23.03.2016
    Wohin sollte er auch fliehen ? Wenns geknallt hat , hats geknallt . Die Wahrscheindlichkeit , dass am selben Ort nochmals eine Bombe hochgeht ist klein , da ja schon alles zerstoert ist . Da gibts nur eins : erste Hilfe leisten . Was dieser ausserordentliche Mann auch tat , den bis die Nothelfer eintreffen vergeht eine gewisse Zeit . Habe selber am ZRH Flughafen 12 Jahre gearbeitet . Chapeaux .-
    • Hanns  Hermann aus Heerbrugg
      24.03.2016
      bei der ISis knallts meistens zweimal am gleichen Ort. Darum ist die Hilfe nach dem 1. Knall bewundernswert.