
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Das erklärte der niederländische Justizminister Ernst Hirsch Ballin gestern Abend in einem Telefongespräch mit US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano.
Zugleich fordert die Regierung in Den Haag von der Europäischen Union, die Scanner europaweit zuzulassen. Die in vielen Ländern umstrittenen Scanner stellen die Menschen ohne Kleidung dar und machen so eventuell am Körper versteckte Waffen oder Sprengstoff sichtbar.
Experten sind der Meinung, bei dem verhinderten Flugzeugattentäter im Flug von Amsterdam nach Detroit wäre der Sprengstoff in dessen Unterhosen entdeckt worden, wäre er bei den Sicherheitskontrollen im Amsterdamer Flughafen Schiphol gescannt worden.
Fast alle niederländischen Parteien erklärten nach dem Zwischenfall, sie würden die Einführung der Geräte unterstützen. Die Sicherheit von Flugreisenden habe Vorrang vor Bedenken über die Privatsphäre.
Die liberale Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) forderte allerdings, es müssten noch eindeutige Bestimmungen erlassen werden, wie mit den gescannten «Nacktbildern» umzugehen sei und wer diese Aufnahmen ansehen dürfe. (SDA)