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Hoffnung für Betancourt? Frankreich schickte einen Flieger nach Kolumbien. (AP)
Die Farc lasse Gefangene nur frei, wenn auch Mitglieder der Guerilla aus kolumbianischen Gefängnissen entlassen würden. Das erklärte der hochrangige Farc-Kommandant Rodrigo Granda in einer gestern veröffentlichten Mitteilung.
Darin schreibt Granda weiter, es sei «indiskutabel», dass von der Farc noch mehr Friedensbekundungen verlangt würden. Denn die Guerilla habe bereits wiederholt ihren Willen zur Beilegung des Konflikts bewiesen.
Der Farc-Kommandant selbst wurde erst im vergangenen Juni aus einem kolumbianischen Gefängnis entlassen.
Derzeit bemüht sich besonders Frankreich um die Freilassung der vor sechs Jahren entführten französisch-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt (siehe Kasten). Berichten zufolge ist Betancourt in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung. (SDA)