Flüchtlinge legen Feuer Randale in Italien wegen toter Migrantin

In einem Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge in der norditalienischen Provinz Venedig ist es gestern Abend zu Ausschreitungen gekommen. Nach dem Tod einer jungen Frau aus der Elfenbeinkünste randalierten Asylwerber und setzten Holzpaletten in Brand.

Tote Migrantin in Italien: Asylbewerber setzen Holzpaletten in Brand play
Italienische Polizisten im Einsatz vor einem Flughafen: Nach Ausschreitungen in einem Flüchtlingslager bei Venedig konnte die Polizei verbarrikadierte Angestellte erst nach mehreren Stunden befreien. KEYSTONE/AP ANSA/TELENEWS

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25 Mitarbeiter der Einrichtung verbarrikadierten sich daraufhin im Büro und konnten erst nach Stunden befreit werden, wie italienische Medien berichteten.

Der Protest gegen die Bedingungen in dem Flüchtlingslager in der Ortschaft Cona begann am Montagnachmittag, nachdem eine 25-jährige Migrantin tot in der Dusche aufgefunden wurde. Die aufgebrachten Flüchtlinge drehten den Strom in dem Aufnahmezentrum ab und legten Feuer.

Wegen der angespannten Situation schlossen sich die Mitarbeiter in den Verwaltungsräumlichkeiten ein, aus denen sie erst nach Mitternacht von der Polizei befreit werden konnten, wie die Tageszeitung «Corriere della sera» in der Nacht in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

Die aufgebrachten Asylwerber warfen den Betreibern der Unterkunft vor, dass der jungen Frau zu spät Hilfe geleistet worden sei. Die Rettungskräfte wiesen die Vorwürfe zurück.

Die Staatsanwaltschaft von Venedig ordnete eine Autopsie an, um die Todesursache festzustellen. In dem Erstaufnahmezentrum in einer ehemaligen Militärbasis in der 3000 Einwohner-Gemeinde Cona sind rund 1000 Asylwerber untergebracht. (sda)

Publiziert am 03.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
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11 Kommentare
  • Annemarie   Setz 03.01.2017
    Es ist immer das Gleiche: Sie kommen als angebliche Flüchtlingen nach Italien und geben vor, Schutz zu suchen. Bei jeder Gelegenheit rasten sie aber aus und benehmen sich überhaupt nicht wie Gäste in einem anderen Land. Man sollte die Länder, von wo sie herkommen, zwingen, sie zurückzunehmen, oder diesen Ländern alle Hilfe kündigen.
  • marcel  meuler aus Regensdorf
    03.01.2017
    Das ganze Dilemma wird zu Ausschreitungen führen. Die Bevölkerung will diese Migrationsströme nicht mehr akzeptieren. Die Politik hat dies zu verstehen. Mittlerweile sind wir soweit, dass Asylanten gegen die Bedingungen protestieren. Hallo? Wake-Up! Wo sind wir denn da. Alle, die mit den Bedingungen bei uns nicht einverstanden sind können direkt und ohne wenn und aber umkehren.
  • Ruth  Ruchti 03.01.2017
    ...weiter so, bald wird uns die Endabrechnung praesentiert. 1000 Fluechtlinge auf 3000 Einwohner. Bald wird es in manchen Orten so zu- und hergehen. Wo fuehrt das hin und wer soll das ganze bezahlen ?
    • Petri  Heil 03.01.2017
      Wer das bezahlt? Kucken Sie mal in Ihren Spiegel. Was glauben Sie denn weshalb alles teurer wird?
    • H.  Potter aus Zürich
      03.01.2017
      Wir reden hier von Italien Herr Ruchti, nicht von der Schweiz, also müssen Sie sich auch nicht fragen wer dies bezahlen soll. Die Italiener haben wirklich ein Problem, weil die haben gemessen an der Bevölkerung, ein Vielfaches mehr an Asylberbern als es die Schweiz hat!
    • Volker  Racho aus Hamburg
      03.01.2017
      Wo das hinführt? Für Asylanträge oder Reisen im allgemeinen wird DNA-Probe und Chip tief unter der Haut zur Pflicht. Die selbstfahrenden PKW/LKW von morgen werden sich ohne Chip nicht mehr starten lassen, manuelle Fahrzeuge über die Steuer/Versicherungen unbezahlbar gemacht. Bargeld, Sozialhilfe, ALG, etc wird einem internationalen Digitalsozialismus weichen, also eine Angleichung der Lebensumstände der weltweiten 99,99 Prozent. Für uns erheblich herunter, für die Mehrheit ein bisschen rauf.
    • Paolo  Hugentobler 03.01.2017
      Seien wir ehrlich, Herr Potter, was kann Italien dafür, dass es am Mittelmeer liegt. Nur darum hat Italien so viele Migranten. Zudem tut die EU immer das Falsche: Anstatt die Grenzen zu verteidigen, werden die Menschen aktiv auf dem Meer eingesammelt. Sie denken, das rettet Menschenleben? Ich bin überzeugt, das bringt nur mehr Wirtschaftsmigranten dazu, sich ins Boot nach Europa zu setzen und führt somit zu mehr Todesfällen auf offener See, als wenn man eine Zeit lang radikal Hilfe verweigert.
    • Sonja  Zwicker 03.01.2017
      @P.Hugentobler, genau so ist es! Unsere Willkommenskultur ist mitschuldig an den vielen Opfern im Mittelmeer, und Italien kann es ausbaden! All Jene, die sich hier grossmundig auf Kosten anderer für die Migranten stark machen, sollen ihr "soziales Engagement" mit Taten beweisen, ihr Geld und ihre überschüssige Freizeit mit Direkthilfe unterstützen!
      Ständig das leere Gefasel von Hilfe und Unterstützung, und selbst leben sie in Luxus und protzigen Immobilien!
  • Hansjürg  Meister 03.01.2017
    Wieso hat man die Mitarbeiter befreit? Die wollen doch dort arbeiten...
  • Gisela  Niedermann , via Facebook 03.01.2017
    Italien hat es in der Hand! Karrt die Schiffe wieder zurück und bald herrscht einigermassen Ruhe in Europa.
    • Paolo  Hugentobler 03.01.2017
      Ich glaube nicht, dass die die EU und die Gutmenschen erlauben werden. Es geht im Moment allen noch zu gut und man kann die Invasion auf Europa vielerorts noch gut ausblenden. Bis eine Mehrheit für die Rückschaffung ist, wird es schon zu spät sein, um den Untergang von Europa noch aufzuhalten. Dabei wäre es so einfach: Australien und Neuseeland machen es vor.