Flüchtlinge Finnland und Russland einigen sich auf Einreisebeschränkungen

Helsinki – Wegen des gewachsenen Flüchtlingszustroms haben sich Finnland und Russland vorübergehend auf Einreisebeschränkungen verständigt. Für ein halbes Jahr dürften lediglich Finnen, Russen und Weissrussen die Grenze an den beiden Übergängen Salla und Raja-Jooseppi passieren.

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Auf diese Weise solle eine illegale Einwanderung gestoppt werden, teilten die beiden Länder am Dienstag mit. Finnland wolle neue illegale Flüchtlingsrouten verhindern, teilte der finnische Präsident Sauli Niinisto weiter mit.

Die rund 1300 Kilometer lange Grenze zwischen Finnland und Russland markiert das Ende des Schengen-Raums, in dem freier Personenverkehr ohne Grenzkontrollen möglich ist. Die Regierung in Helsinki hatte sich besorgt gezeigt, dass immer mehr Flüchtlinge über Finnland in die EU gelangen könnten, nachdem etwa die Balkan-Route praktisch geschlossen ist.

In den ersten zwei Monaten dieses Jahres kamen fast 1000 Flüchtlinge über Russland nach Finnland. Im kompletten vergangenen Jahr waren es etwa 700. (SDA)

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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Russlands Präsident Putin trifft seinen finnischen Amtskollegen Sauli Niinisto: Die beiden Länder einigen sich auf Einreisebeschränkungen. play
Russlands Präsident Putin trifft seinen finnischen Amtskollegen Sauli Niinisto: Die beiden Länder einigen sich auf Einreisebeschränkungen. KEYSTONE/AP POOL AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

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