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Ein zweiter Entführer, ein zweites Versteck im Gartenhaus, Schlamperei bei den Ermittlungen. Und mittendrin Natascha Kampusch, deren Stimmung zurzeit auf dem Tiefpunkt ist, wie sie selber sagt.
Die ihrer Kindheit beraubte 20-Jährige erklärt in einem Interview mit der «Krone», sie sei ja einiges gewöhnt. Doch die gierigen Medien hätten ihr einen neuen Schlag in die Magengrube verpasst.
Natascha Kampusch hofft, bald wieder zur Tagesordnung übergehen zu können. Notfalls würde sie dazu auch Österreich verlassen. «Obwohl ich gerne hier lebe, kann ich derzeit nichts ausschliessen», sagt Kampusch.
Wie steht die junge Frau selbst zu den Verdächtigungen, dass ihr Entführer Wolfgang Priklopil einen Komplizen gehabt haben soll (Blick.ch berichtete)? Sie habe das niemals ausgesagt, betont Kampusch.
Derweil laufen die Ermittlungen im Fall Kampusch weiter. Das österreichische Innenministerium will geheime Akten – darunter vermeintliche Sex-Fotos und Verschwörungstheorien – nun doch an die parlamentarische Untersuchungskommission weitergeben. (dip)