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Skipper stirbt bei Drama im Eismeer

OSLO – Der russische Fischtrawler «Koralnes» ist vor Norwegen gesunken. 16 Seeleute wurden im arktischen Gewässer gerettet, für den Skipper kam jede Hilfe zu spät.

Aktualisiert um 14:26 | 24.04.2009
Dieser russische Fischer wird gerettet – und überlebt. (AP)
Dieser russische Fischer wird gerettet – und überlebt. (AP)
Ein Mitglied der «Koralnes»-Besatzung wird im Uni-Spital von Tromsø eingeliefert. (Keystone)
Der russische Trawler lag vor einem Jahr im norwegischen Hafen Bodo. (AP)
130 Kilometer vor der norwegischen Küstenstadt Tromsø ist heute ein Fischtrawler gesunken. 16 russische Seeleute sind in Sicherheit. Der Skipper starb, nachdem er und ein anderes Besatzungsmitglied mit Helikoptern aus dem eiskalten Wasser geborgen wurden.

15 Männer von der «Koralnes» konnten sich in Schlauchboote retten und wurden später von einem anderen russischen Kutter aufgenommen. Auch sie müssen sich im Spital untersuchen lassen.

Erschwerte Rettung

Der Fischkutter war aus noch unbekannten Gründen am Morgen gekentert. Er setzte einen Notruf ab, worauf die norwegischen Rettungskräfte mehrere Schiffe, zwei Helikopter und ein Flugzeug losschickten. Die Rettung war bei stürmischen Winden, drei Meter hohen Wellen, Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt sehr schwierig. (SDA)
Der russische Trawler lag vor einem Jahr im norwegischen Hafen Bodo. (AP)
Der russische Trawler lag vor einem Jahr im norwegischen Hafen Bodo. (AP)
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