PJÖNGJANG - Die neue Frau an Kim Jong Uns Seite läuft zwei Mal ins Abseits. Zum einen lässt sie sich mit einem Designertäschchen blicken – und leistet sich eine modetechnische Todsünde.
Ri Sol-Ju sorgt für Aufsehen: Die Gattin von Diktator Kim Jong Un wird fotografiert, als sie einen Anlass besucht – und ein Detail sticht ins Auge. Neben ihr auf dem Stuhl liegt eine Handtasche, die verdächtig nach einer Kreation des Designers Christian Dior aussieht.
Nicht gerade ein Schnäppchen: Im benachbarten Südkorea würde man für das Stück umgerechnet 1500 Franken bezahlen, rechnet die Zeitung «JoongAng Ilbo» vor. Oder hat sich die First Lady von einem billigen Imitat täuschen lassen?
Imagemässig wäre es ihr zu wünschen: In Nordkorea kämpfen Zehntausende mit den Folgen von verheerenden Überschwemmungen, sind auf Hilfslieferungen angewiesen. Da ziert es sich nicht, mit Reichtum zu protzen.
Einen weiteren Fehlgriff leistete sich Ri Sol-Ju aber mit einer modetechnischen Todsünde: Sie trägt Peep-toes mit Strumpfhosen. Da hat es ihr Gatte mit
klassischen Mao-Anzügen wesentlich einfacher.
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