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Im jahrelangen Streit um einen Finderlohn für den Ötzi-Entdecker Helmut Simon ist die italienische Provinz Bozen zur Zahlung von 150000 Euro bereit (rund 240000 Franken). Ausserdem werde sich Bozen in gewissem Umfang an den Verfahrenskosten beteiligen.
Dies sehe eine Einigung mit dem Anwalt der Familie Simon vor, sagte der Bozener Landeshauptmann Alois Durnwalder am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Bisher hatte die Provinz der Simon- Witwe lediglich 50 000 Euro zahlen wollen, was diese als zu niedrig ablehnte.
Helmut Simon hatte die Gletschermumie Ötzi vor 17 Jahren in den Ötztaler Alpen entdeckt. Im Jahr 2004 kam er bei einer Bergwanderung in den österreichischen Alpen ums Leben.
Simons Anwalt hatte neben der Anerkennung als Finder auch Geld gefordert, die er mit den hohen Einnahmen begründete, die in Südtirol mit der Vermarktung der Mumie erwirtschaftet würden. Der Fall sollte demnächst vor dem Kassationsgericht in Rom verhandelt werden. (SDA)