FBI bestätigt Kriminalität gegenüber Muslimen in den USA steigt

Nach der Wahl des Republikaners Donald Trump berichten auf Twitter tausende Amerikaner von Bedrohungen durch Trump-Unterstützer. Offizielle Zahlen bestätigen dies.

Protesters hold signs during demonstration against President-elect Trump and in support of Muslim residents in Hamtramck, Michigan play
Auch in den Protesten geht es um Hass in den USA gegenüber Minderheiten seit der Wahl Donald Trumps. REUTERA/Brittany Greeson

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Die Kriminalität gegenüber Muslimen in den USA ist in letzter Zeit beharrlich gestiegen. Laut einem FBI-Bericht, den die «NBC News» zitieren, gar 67 Prozent im letzten Jahr.

Nach der Wahl Trumps nehme die muslimische Bevölkerung die Kriminalität und den Hass, der ihr entgegenschlägt, noch intensiver wahr. Viele Menschen berichten auf Twitter über Bedrohungen durch Trump-Unterstützer. Die Nichtregierungsorganisation SPLC bestätigt dies mit ihren Zahlen: Mindestens 300 Fälle von Gewalt hat sie seit der Wahl Trumps registriert. Es handle sich vor allem um Beleidigungen und Übergriffe aufgrund Religion, Geschlecht, Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Herkunft.

Deshalb bereitet sich unter Muslimen, Dunkelhäutigen, Frauen und Mitgliedern der LGBT-Community die Angst aus. (stj)

Publiziert am 17.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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  • Michael  Koch 17.11.2016
    Es ist nicht so, dass die Anzahl der Rassisten steigt, sondern jeder der heute Bedenken um eine unbegrenzte Zuwanderung äussert wird sofort als Rassist hingestellt! Die zunehmende Gewalt wird auch in der Schweiz zum Problem werden, aber man darf sich nicht wundern dass mit der Integration von mittelalterlichen Kulturen auch solche Zustände hervorgerufen werden! Radikalismus ist das eigentliche Problem was eben so radikal gestoppt werden muss, egal ob Links-, Rechts. oder Religionsradikalismus!
  • Hans  Müller 17.11.2016
    Woher haben Sie diese Zahl mit den 25 Prozent, die "offen zum Rassismus" stehen. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Wunsch, nicht die halbe Welt in die Schweiz reinzulassen und Rassismus. Wenn es schon reicht, als Rassist betitelt zu werden, nur weil man sich nicht für eine unkontrollierte Zuwanderung ausspricht, dass ist es natürlich offensichtlich, dass das "Problem des Rassismus" ¨Überhand nimmt. Das ist dann so aussagekräftig wie die Feststellung, dass Wasser nass ist.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      17.11.2016
      Aus dem Bericht des schweizereischen Innendepardements EDI von 2014. Nach der Anahme der MEI 2015 sind es bestimmt nicht weniger geworden.
    • Jeanette  Müller 17.11.2016
      @T.H Es sind weniger geworden weil die MEI angenommen wurde sondern weil alles daran gesetzt wird, diese NICHT umzusetzen.
  • Walter  Staub , via Facebook 17.11.2016
    Ohne grosses Interesse zur Kenntnis genommen.
  • Thomas  Hager aus Luzern
    17.11.2016
    In Grossbitannien ist es dasselbe, sogenannte Hassverbrechen haben um 70 Prozent zugenommen. Jüdische Familien die vor 80 Jahren nach GB geflüchtet sind beantragen nun den deutschen Pass und kehren zurück! Bis zu einer neuen Kristallnacht fehlt nicht mehr viel. Die Rechten sehen nach ihren Wahlerfolgen Gewalt gegen Minderheiten nun als legitimiert an. Auch in der Schweiz stehen 25 Prozent der Bevölkerung nach der Annahme der MEI offen zum Rassismus.