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Bürgermeister Peter Brixtofte aus der dänischen Kleinstadt Farum wurde von allen heiss geliebt: Von den Schulkindern, die von ihm gratis Computer bekamen, von den Älteren, denen er gratis Ferien ermöglichte. Und auch vom örtlichen Fussballklub, dem er umgerechnet fast zwei Millionen Franken schenkte. Kein Wunder, galt Brixtofte lange als sozialpolitischer Visionär.
Jetzt stellt sich aber heraus, dass der beliebte Bürgermeister für die sozialen Wohltaten die öffentlichen Kassen ohne Zustimmung des Stadtrates geplündert hatte. Und deswegen muss der 57-Jährige wegen Untreue für zwei Jahre ins Gefängnis.
Der ausgesprochen populäre Rathauschef hatte 2002 nach 16 Jahren seinen Hut genommen. Noch heute beteuerte er vor Gericht seine Unschuld und betonte, alles nur zum Wohle der Stadt getan zu haben. Nach dem Urteil kündigte sein Anwalt Berufung an.