Fahrer soll Schulbus extra in Masten gelenkt haben «Seid ihr bereit zu sterben?»

CHATTANOOGA (USA) - Bei einem Busunfall in Tennessee sind diese Woche fünf Menschen ums Leben gekommen. Nun gibt die Mutter eines getöteten Kindes schockierende Details zum Unfallhergang preis.

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Am Montagnachmittag kam es zu einem schweren Busunfall in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee (BLICK berichtete). Fünf Kinder kamen dabei ums Leben, zwölf Kinder befinden sich noch immer im Spital – sechs davon in kritischem Zustand. 

Nun sind neue Details zum Unfall bekannt geworden: Der Fahrer, Johnthony Walker (24), soll viel zu schnell unterwegs gewesen sein. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Zudem äusserte sich eine betroffene Mutter zum Drama.

Der 24-jährige Busfahrer Johnthony Walker sitzt in Untersuchungshaft. play
Der 24-jährige Busfahrer Johnthony Walker sitzt in Untersuchungshaft. AP

Schockierende Details

Jasmine Mateens drei Kinder befanden sich im Bus – eines von ihnen starb beim Unfall. Nun hat die Mutter dem TV-Sender NBC schockierende Details zum angeblichen Unfallhergang preisgegeben.

Gemäss Aussagen ihrer Kinder soll Walker den Unfall absichtlich verursacht haben. «Seid ihr bereit zu sterben?», soll er gerufen haben, bevor er das Steuer herumriss und der Bus mit voller Wucht zuerst in einen Telefonmast und dann in einen Baum prallte.

Warnungen nicht ernst genommen

Mateen erhebt auch schwere Vorwürfe gegen die Schule. Denn ihre Kinder hätten sich seit Schulanfang im August jeden Tag über den Busfahrer beklagt: Er habe auf den Fahrten getrunken und geflucht. Walker soll auch häufig absichtlich gebremst haben, damit sich die Kinder den Kopf anschlagen.

Mehrmals beschwerte sich die Mutter bei verschiedenen Verantwortlichen der Schule, doch passiert sei nichts. «Sie machen erst jetzt alles, was man hätte tun sollen, bevor es zu spät war», sagte sie dem Fernsehsender.

Wie sich die Tragödie genau abgespielt hat, wird vom nationalen Amt für Transportsicherheit untersucht. Dafür würden das Material der Videokamera im Bus sowie die Blackbox analysiert, schreibt NBC. (vac)

Publiziert am 23.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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3 Kommentare
  • rolf  sulzer 24.11.2016
    Nun werden zusätzlich 100 Tausende Eltern in den USA ihre Kinder auch noch mit eigenen Fahrzeugen zur Schule fahren und von der Schule abholen. Weil bei jüngere Busfahrern es z.T. zu Problemen führen kann, Teenies in aufreizender Bekleidung zu chauffieren, setzen einige Bundesstaaten auf pensionierte "abgebrühte" LKW-Fahrer als Schulbus-Drivers.
  • Susanne  Schmid 23.11.2016
    Wenn das stimmt was diese mutter sagt dann hoffe ich das dieser mann bstraft wid,denn er hat ja keine rücksicht auf diese kinder genommen....so wie das tönt ist dieser mann suizit gefährdet.meine meinung dazu jeder der sich sein leben nehmen will soll bitte keine andere person ( en) mit rein beziehen...
    • Niko  Cord 24.11.2016
      Wenn stimmt was diese Mutter sagt dann gehören die verantwortlichen an der Schule mindestens so bestraft wie der Fahrer. Sie soll sich ja bereits mehrmals bei der Schule über den Fahrer beschwert haben. Wenn die Schule da nichts macht, ist die genau so Schuldig.