Facebook-Schwindlerin verhaftet: Ashley (23) hatte gar keinen Krebs

MONTREAL - Auf Facebook spielte sie das arme, krebskranke Mädchen. Hunderte hatten Mitleid und spendeten Ashley Kirilow (23) Geld – über 20’000 kanadische Dollar. Doch nun kam aus: Ashley war kerngesund!

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Sie rasierte sich den Kopf und die Augenbrauen, schrieb immer wieder traurige Botschaften auf Facebook. Die Masche zog: Ashley Kirilow soll über das Online-Netzwerk Facebook das Mitleid ihrer Mitmenschen ausgenutzt und sich nach Polizeiangaben mindestens 5000 kanadische Dollar erschlichen haben. Bisherige Unterstützer der Frau schätzen die erschwindelten Einnahmen sogar auf 20000 kanadische Dollar!

Leidet an Persönlichkeitsstörung

Bereits seit dem vergangenen Freitag befindet sich die vermutlich an einer Persönlichkeitsstörung leidende Frau in Gewahrsam der Polizei in der Provinz Ontario. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wird die Frau beschuldigt, über mehrere Monate Spenden von Unterstützern eingesammelt zu haben, vor allem über Konzerte, die teilweise für sie organisiert wurden.

Waisenkind, drogensüchtige Eltern

Über Facebook soll die Frau zudem Spenden für eine Stiftung gesammelt haben, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Die junge Frau gab sich als Waisenkind aus, deren Eltern drogensüchtig waren. Tatsächlich liessen sich ihre Eltern scheiden und sind mittlerweile mit neuen Partnern verheiratet.

Wut und Ärger

Die Facebook-Seite der Frau wurde mittlerweile mit wütenden und beleidigenden Kommentaren überhäuft. Bereits bestehen Anti-Ashley Facebook-Gruppen wo gefordert wird, dass die Lügnerin sich einer Chemotherapie unterziehen lassen soll, auch wenn sie keinen Krebs habe. «Dann sieht die verdammte Lügnerin mal, wie hart das ist und dass man damit keine Spässe treibt», schreibt ein User. (wyc)

Publiziert am 10.08.2010 | Aktualisiert am 02.01.2012
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Sie rasierte sich Kopf und Augenbrauen um an Geld zu kommen: Ashley Kirilow. play
Sie rasierte sich Kopf und Augenbrauen um an Geld zu kommen: Ashley Kirilow.

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7 Kommentare
  •   10.08.2010
    Tja ich weiss schon wieso Facebook der grösste Unsinn ist, den es gibt. Nur gut, für Lügen, Betrug und sorgt dafür, das die Menschen noch einsamer werden.
    Nur noch Kontakt übers Internet, dabei verlernen die Menschen immer mehr wie man mit echten Menschen im echten Leben umgeht.
  •   10.08.2010
    Komische Ideen? Diese Idee ist grausam und zeigt doch wie hohl gewisse Menschen sind und was sie sich alles einfallen lassen für einbisschen Geld.. Traurig!!!
  •   10.08.2010
    Ja wer einmal eine Chemotherapie miterlebt (meine Frau ist gerade im 3ten von 8 Zyken) der weiss dass das alles andere als ein Spass ist. Ich hoffe dies wird dieser Betrügerin auch noch irgendwann bewusst!
  •   10.08.2010
    Kann man noch jemandem Vertrauen Heutzutage?nein,leider nicht.So eine Schweinerei.Diese Frau sollte sich etwas schämen...Und sehr viel sogar!!
  •   10.08.2010
    Sowas macht mich echt wuetend! Ich litt 2001 selbst an NonHodkin (Lymphdruesenkrebs) und war im UniSptal bei Dr. Miklos Pless (heute im Kantonsspital Winterthur) in behandlung. Chemotherapie und Bestrahlung ueber ein Jahr lang! Scheisse wenn man so etwas fabriziert. Da wuenscht man sich die schlimmsten Strafen fuer so eine Person!