Ex-Agent Autor des Sex-Dossiers über Trump enttarnt

WASHINGTON (USA) - Offenbar ist nun klar, wer der Autor des Sex-Dossiers über Donald Trump ist. Es soll sich um den britischen Ex-Agenten Christopher Steele (52) handeln.

Englischer Ex-Geheimagent: Enttarnung des Sex-Dossier Autors play
Hier arbeitet Ex-Agent Christopher Steele (52): Die Orbis Buiness Intelligence in London. REUTERS

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Der Autor des Sex-Dossiers um Donald Trump ist offenbar enttarnt. Das berichtet das «Wall Street Journal». Es soll sich um den britischen Ex-Agenten Christopher Steele (52) handeln. Er sei lange in Russland stationiert gewesen und geniesse einen «exzellenten Ruf». Heute arbeitet er bei der privaten Sicherheitsfirma Orbis Business Intelligence.

Englischer Ex-Geheimagent: Enttarnung des Sex-Dossier Autors play

Ein Auszug aus dem von Buzzfeed veröffentlichten PDF.

BuzzFeed/Documentcloud

Die Dokumente hatten gestern mit brisanten Details zu Trumps Privatleben für Furore gesorgt (BLICK berichtete). Er wies die Vorwürfe gestern entschieden zurück und bezeichnete sie als «falsch».

Eine Quelle sagte zum «Wall Street Journal», Steele habe das Dossier zwischen Juni und Dezember 2016 geschrieben.

Steele hat sich laut Angaben seines Geschäftspartners und verschiedener Nachbarn in den letzten Wochen sehr zurückgezogen und sämtliche Interviewanfragen abgelehnt. Zuvor habe er bereits in Brüssel und Neu Dehli als «Intelligence Officer» gearbeitet.

Orbis Business Intelligence existiert bereits seit 2009. Die Firma arbeitet eng mit einem Netzwerk von Experten und Geschäftsführern zusammen und leitet oft auch Untersuchungen im Ausland.

Bisher hat das FBI noch keine Beweise gefunden, dass Trump wirklich nach Tschechien gereist war und dort Kremel-Verantwortliche getroffen habe. (stj)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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5 Kommentare
  • Urs  Hagen 12.01.2017
    Geheimdienste sollten doch nicht ausplaudern oder doch? So alla Trudy Gerster, geliebte Märlitante aus meiner Kindheit.
  • Margit  seitz aus Eppingen
    12.01.2017
    Ich traue Trump ALLES zu und damit meine ich auch viel Schlechtes. Der Mann hat in seinem Wahlkampf gezeigt, wie er tickt. Da muss man kein besonderer Menschenkenner sein, um ihn einschätzen zu können.
    Er ist einfach eine Peinlichkeit für die erzkonservativen Republikaner und ich frage mich, wieso diese ihn nicht verhindert haben?
  • Manfred  Grieshaber aus Zollikon
    12.01.2017
    Der ehemalige Agent bringt sich selbst in grosse Schwierigkeiten. Als MI5/MI6 - Mitarbeiter musste er den Official Secrets Act unterzeichnen. Damit verpflichtete er sich niemals Dienstgeheimnisse offen zu legen, diese Verpflichtung gilt lebenslang. Wenn er Pech hat geht er dafür mehrere Jahre ins Gefängnis.
  • Daniel  Leuenberger aus Chisinau
    12.01.2017
    Und noch was: wenn ich alleine den Namen McCain höre, steigt in mir das Fieber. McCain ist ein Vietnam Veteran der über seine Dienste als US Patriot sehr stolz ist. Wirklich ? Wie war das wieder in Vietnam mit den Napalm Bomben und dem Agent Orange ? Jemand der an sowas teilgenommen hat, sollte das evangelisieren der Menschenrechte wirkilich unterlassen. Nur so nebenbei erwähnt.
  • Beat  Schenker aus Lugano
    12.01.2017
    Sehe nicht welchen Unterschied das macht, höchstens das es sich um einen Inseider handelt mit den Entsprechenden Beziehungen. Könnte Bedeuten das vieles daran zutrifft, aber auch seine Firma liefert was Verlangt wird aus finanziellen Gründen. Es wurde aber auch Gesagt das der Ursprüngliche Kunde ein Republikaner war, auch das dieses Dokument noch vor der Wahl von Trump produziert wurde. Dem US Geheimdienste wurde es vom Republikanischen Senator McCain zugestellt.