
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Luft für den deutschen Ex-Bischof Walter Mixa wird immer dünner: Eine bislang geheime Akte belastet den 69-jährigen Geistlichen schwer.
Gemäss Berichten der «Süddeutschen» und der «Frankfurter Allgemeinen» belegen Zeugenaussagen darin, dass Mixa ein Trinker ist, der versucht, stets einen gewissen Alkoholpegel zu halten. Sein Alkoholproblem könnte damit schwerwiegender sein als bislang angenommen. Auch von „Wirklichkeitsverlust“ ist die Rede.
Zwei Opfer brachen ihr Schweigen
Mixa soll sich zudem mehrfach an jungen Priestern vergangen haben. Zwei Opfer hätten sich laut des Dokuments unabhängig von einander dies bezüglich offenbart. Mixa habe das bestehende Abhängigkeitsverhältnis ausgenutzt.
Der Bericht erreichte einen päpstlichen Botschafter am 27. April. Bereits am 21. April bot Mixa seinen Rücktritt an. Papst Benedikt XVI. akzeptierte dieses Angebot am 8. Mai. Erst kürzlich hatte Mixa verlauten lassen, er überlege sich, seinen Rücktritt untersuchen zu lassen. Mixa hatte zudem Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs vehement geleugnet. (nce)
Er hat zugeschlagen und er liess zuschlagen: Ex-Bischof Walter Mixa.- AP