Europol-Chef warnt vor Anschlägen in Europa «Grösste Terror-Gefahr seit zehn Jahren»

Immer mehr Leute mit Kampferfahrung kehren nach Europa zurück - die Gefahr von Anschlägen steigt.

«Grösste Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren»: Europol-Chef Rob Wainwright. play
«Grösste Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren»: Europol-Chef Rob Wainwright. KEYSTONE/AP/PETER DEJONG

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Der Chef der EU-Polizeibehörde Europol hat vor Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Europa gewarnt. «Europa steht momentan vor der grössten Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren», sagte Rob Wainwright, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vom Freitag.

Es sei zu erwarten, dass der IS einen Anschlag irgendwo in Europa verüben werde, «mit dem Ziel, hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung zu erreichen». Die Anschläge von Paris hätten gezeigt, dass der IS eine internationale Dimension bekommen habe.

Laut Wainwright sollte auch die Gefahr, die von Einzeltätern ausgehe, nicht unterschätzt werden. Nach Schätzung von Europol sind inzwischen 3000 bis 5000 Europäer, die in einem Terrorcamp Kampferfahrung gesammelt haben, nach Europa zurückgekehrt.

«Die wachsende Zahl dieser ausländischen Kämpfer stellt die EU-Staaten vor völlig neue Herausforderungen», sagte Wainwright.

Der Flüchtlingsstrom aus Syrien nach Europa erhöht nach Einschätzung von Europol die Terrorgefahr nicht unbedingt. «Es gibt keine konkreten Hinweise darauf, dass terroristische Reisende systematisch den Flüchtlingsstrom nutzen, um unentdeckt nach Europa zu kommen.» (bau/SDA)

Publiziert am 19.02.2016 | Aktualisiert am 19.02.2016
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  • Michael  Meienhofer aus Ostermundigen
    19.02.2016
    Das sie in Flüchtlingsgruppen untertauchen ist klar. Der Exodus wurde auch so gesteuert um im ersten Anlauf die Sicherheit in Europa durch eine hohe Zahl von Flüchtlingen zu destabilisieren. Im zweiten Anlauf wissen diese Kämpfer erstmal die Sicherheitskräfte vom Hals , , somit werden sie dort zuschlagen, wo es am meisten Opfer gibt. Zu befürchten haben sie ja nichts- die meisten haben mit ihren Leben schon abgeschlossen !
  • Norbert   Jansen aus Meierskappel
    19.02.2016
    Jetzt bekommen wir die Folgen der US-amerikanischen Destabilisierungspolitik zu spüren!!Gaddafi hielt das Mittelmeer zu in dem er für Stabilität und für Arbeit von Tausenden Schwarzafrika-neren sorgte,während Saddam den nahen Osten mit stabiliesrte. Kurz ausgedrückt: Die zwei hatten ihren Laden im Griff,auch wenn es bestimmt keine Unschuldsengel waren.Die USA ist der Auslöser der Aktuellen Füchtlinge hier in Europa ,und bald haben wir einen Bürgerkrieg.
  • rolf  sulzer 19.02.2016
    Dieser Europol Heini nervt einem so langsam. Immer wieder die selben Warnungen über das selbe Thema. Der soll mal konkrete Vorschläge machen wie Mann, Frau, Kinder etc. sich vor dieser Gefahr schützen können. Wenn der Herr ehrlich ist müsste er klar sagen ich weiss es nicht. Also bitte keine solche Meldungen mehr, ist einzig seine Zeit unsere Lese-Zeit verschwendet.
  • Domenico  Gravino aus Gordola
    19.02.2016
    Dem ist effektiv so, wenn man an gewissen politische Komplotte-Verschwörungstheorien gegen den Westen und andere denkt, um Europa zu destabilisieren! Dies liegt in der Absicht des grossen West- und Ost-Bruders und dem Orient kommt dies auch nicht ungelegen. Es wird spürbar härter und verstärkt sich noch sobald schöneres-wärmeres Wetter herrscht, mehr Flüchtlinge und wir mittendrin!
  • hans  meier 19.02.2016
    Das ist wirklich nichts neues, was uns dieser Experte erzählt. Jedes Land in Europa ist heute mit Terroristen übersät; unsere schlauen Politiker haben das jetzt also auch bemerkt. Hut ab.