EU-Präsident Tusks verzweifelter Appell an Migranten «Kommen Sie nicht nach Europa!»

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat vor dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise am 7. März Wirtschaftsmigranten aufgerufen, nicht nach Europa zu kommen. Der «Durchwinkeprozess» werde aufhören.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in Athen Wirtschaftsmigranten aufgerufen, nicht nach Europa zu kommen. play
EU-Ratspräsident Donald Tusk hat in Athen Wirtschaftsmigranten aufgerufen, nicht nach Europa zu kommen. KEYSTONE/AP/RONALD ZAK

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«Und deswegen appelliere ich an alle potenziellen illegalen Wirtschaftsmigranten - egal woher sie stammen: Kommen Sie nicht nach Europa. Glauben Sie nicht den Schmugglern. Riskieren Sie ihr Leben und ihr Geld nicht», sagte Tusk nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras in Athen. 

Er werde in die Türkei fahren, um auch dort die Flüchtlingskrise zu erörtern, sagte Tusk. Die Kooperation der EU mit der Türkei habe «höchste Priorität».

Tsipras kritisierte die Weigerung einiger EU-Staaten, an der beschlossenen Umsiedlung von Flüchtlingen teilzunehmen. Zudem verurteilte er die willkürliche Schliessung der Grenzen einiger EU-Staaten.

Beim EU-Türkei-Gipfel in Brüssel werde Griechenland Sanktionen gegen diejenigen EU-Staaten fordern, die die Beschlüsse der EU nicht in die Tat umsetzen. «Griechenland wird auf keinen Fall ein Lager für verlorene Seelen werden», sagte Tsipras. (SDA)

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016
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44 Kommentare
  • Tea  Caba 03.03.2016
    Oh je, wie blauäugig von EU-Ratspräsident Tusk. Es gibt doch gar keine Wirtschaftsflüchtlinge! Das sind doch alles arme Verfolgte oder gar Kriegsflüchtlinge die uns überschwemmen ;-)
  • Serge  Weber 03.03.2016
    Ich bin ein grosser Fan von Europa inklusive der Verschiedenheit der Nationen. Die Europäische Union aber ist eine Zwängereinei. Ohne diesen Schwachsinn wären die Staaten Europas nicht übler dran. Schlechter könnten die gegenwärtigen Probleme nicht einmal gelöst werden, selbst wenn alle Staaten zuerst für sich schauen würden und dürften.
  • Werner  Meier 03.03.2016
    Nach einem halben Jahr verfehlter Politik kommt der erste Eurkrat zur Besinnung.

    Wie lange dauert es noch in Bern?
  • marcel  meuler aus Regensdorf
    03.03.2016
    Schon fast lustig wie sich die Politiker geben. Mutti Merkel lädt alle nach Europa ein und der nächste sagt "kommt nicht nach Europa". Das ist doch alles nicht mehr normal mit unseren Politikern. stoppt endlich diese Wirtschaftsflüchltinge aus Eritrea, dann wäre schon mal etwas erreicht.
  • Boris  Kerzenmacher 03.03.2016
    Viel Lärm um nichts, denn es ist völlig egal, was die EU vermeldet. Die "Flüchtlinge" werden mit den Füssen abstimmen und sich gen Wunschland aufmachen. Eine reine Alibiübung! Unter dem Druck des wachsenden Unmutes der europäischen Bevölkerungen glauben Politiker Aktivität simulieren zu müssen, ohne am Fakt der illegalen Masseneinwanderung irgendetwas ändern zu wollen.
    Wenn sie es wollten,dann würden sie eine Politik der konsequenten Abschottung und Abschreckung betreiben, so wie die Australier.