Es hielt den New Yorker Verkehr auf Anti-Terror-Einheit rettet Büsi

Ein zweimonatiges Kätzchen springt an einer Ampel unter den Kotflügel eines Autos und will nicht wieder hervorkommen. Erst die Beamten einer Spezialeinheit der Polizei können die Situation entschärfen.

Die Polizisten Christopher Rinelli und Kenia Marte, Autofahrerin Geraldine Cassone. play

Die Polizisten Christopher Rinelli und Kenia Marte, Autofahrerin Geraldine Cassone.

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Geraldine Cassone (56) ist schon fast zu Hause, als ihr gestern an einem Rotlicht ein junges Kätzchen vors Auto springt. Die New Yorkerin steigt aus, will das verängstigte Tier in Sicherheit bringen. Doch dann springt die Katze unter den Kotflügel ihres Toyota-SUVs.

Von dort will sie nicht wieder weg. Auch nicht, als die Ampel auf Grün schaltet. Doch Cassone, eine pensionierte Schul-Verwalterin, will das Büsi nicht in Gefahr bringen und fährt deshalb nicht weiter. Sehr zum Unmut einiger anderer Verkehrsteilnehmer, die ihrem Ärger mit der Hupe Ausdruck verschaffen.

Doch Cassone kriegt auch Hilfe. Ein Lastwagenfahrer, der Fahrer eines Vans und drei Schüler bemühen sich gemeinsam, das Tier unter dem Toyota ausfindig zu machen. Cassone zu «nytimes.com»: «Zu einem Zeitpunkt waren sogar sechs bis acht Leute unter meinem Auto, um diese Katze zu retten.»

Die Katze ist jedoch derart verängstigt, dass sie seinen Rettern immer wieder entkommt und sich an einem neuen Ort unter dem Auto versteckt.

Cassone stoppt einen Streifenwagen. An Bord: Christopher Rinelli and Kenia Marte, zwei Beamte der Strategic Response Group des New Yorker Polizeidepartements, trainiert unter anderem für Anti-Terror-Einsätze.

Rinelli gelingt es, die Katze hinter dem linken Hinterrad ausfindig zu machen. Um ihr habhaft zu werden, muss er das Rad jedoch zuerst abmontieren. Doch letztendlich hält der Polizist das durchnässte zweimonatige Weibchen wohlbehalten in den Händen. (noo)

Publiziert am 26.01.2016 | Aktualisiert am 11.03.2016
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2 Kommentare
  • Andy  Honegger 26.01.2016
    Wie schön, dass es in den USA noch Polizisten gibt, welche die Situation nicht mit der Pistole klären. Herzlichen Dank den Helfern und den Cops.
  • Hans  Scheidegger 26.01.2016
    Die Nachricht über die gelungene Rettung dieses Büsis, wie übrigens auch diejenige heute über die putzigen Bernhardiner-Welpen, sind für mich wohltuende Meldungen inmitten all der zahlreichen unerfreulichen Informationen über Unglücke, Verbrechen und Bedrohungen. Ich freue mich über solche Geschichten, auch wenn leider die kritischen Situationen auf den verschiedensten Gebieten zunehmen.