Erstes Urteil zu Kölner Silvesternacht Sexmob-Täter kriegt sechs Monate auf Bewährung

KÖLN - Knapp acht Wochen nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht muss sich in Deutschland erstmals ein Tatverdächtiger vor Gericht verantworten.

Der Angeklagte verhüllt sein Gesicht, als er das Gericht mit seinem Anwalt betritt. play
Der Angeklagte verhüllt sein Gesicht, als er das Gericht mit seinem Anwalt betritt. /APA/FEDERICO GAMBARINI

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Vor dem Amtsgericht Köln begann heute eine Verhandlung gegen einen 23 Jahre alten Marokkaner Younes A.. Er steht im Verdacht, an den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht beteiligt gewesen zu sein. Der Mann soll einer Frau auf dem Bahnhofsvorplatz das Handy abgenommen haben, als sie gerade dabei war, den Kölner Dom zu fotografieren. Die Frau konnte ihn aber einholen, Polizisten nahmen ihn fest.

Bei seiner Durchsuchung wurde auch eine geringe Menge Amphetamin – 0,1 Gramm – sichergestellt. Seit Neujahr befindet sich der Mann in Untersuchungshaft.

Der Richter hat ihn heute zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. «Das war auf raubähnliche Weise, von hinten auf offener Strasse», sagte der Richter. «Es tut mir leid, Entschuldigung», sagte Younes A. vor Gericht.

In der Silvesternacht war es in der Rheinmetropole massenweise zu Straftaten gekommen. Entsetzen hatten die sexuellen Übergriffe auf Frauen ausgelöst. Sie sollen von Männern umzingelt, bedrängt und bestohlen worden sein. Es wurden auch Vergewaltigungen angezeigt. (SDA)

 

Wir sagen «Grüezi» und grapschen nicht!
Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 14.04.2016
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Nach Silvester-Übergriffen Über 2000 Polizisten sollen Kölner Karneval sicher machen

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  • Kurt  Brun 24.02.2016
    Der Mann hat gemäss Urteil ein Handy geklaut. Gemäss Blick muss somit jeder Handy-Dieb soll ein Unhold sein?
  • Lorenz   Müller 24.02.2016
    Über Bewährungsstrafen, was bei uns in der Schweiz ja ohnehin schon Standard ist, lachen Männer aus solchen Kulturkreisen nur. Selbst Geldbussen müssen, oder können, nicht bezahlt werden! Sie machen so eine neue, für sie äusserst positive Erfahrung in Europa. Für Straftaten egal welche Art wird man quasi nur ermahnt. Mehr passiert nicht. Kein Wunder, betrachten uns solche als Weicheier. In ihren Heimatländern hätten sie nichts mehr zu lachen.
  • Anna  Rusch 24.02.2016
    Ich sah eine Prozessreportage im d. Fersehen, wo Marokkaner nach einem Jahr aus der Haft kamen und lachten und vor allem dem Polizist ins Gesicht lachten, der die Straftaten öffentl. gemacht hatte! Dieser meinte, dass Polizist sein ein Hohn sei mit solchen Straftätern und Urteilen!
  • Jakob  Suter 24.02.2016
    Ist ja nur ein Handy oder eine Handtasche oder eine Geldbörse,gehen sie mal nach Marokko und klauen einem dieser Teppichknüpfer einen Teppich.Ich glaube 6 Monate bedingt reichen nicht.
  • Urs  Lifart , via Facebook 24.02.2016
    Würde er nach dem Strafbuch seines Glaubens bestraft, hätte man ihm die Hand abgehackt. Ich glaube, das ist abschreckender wie 6 Monate bedingt.