Das Wichtigste aus Trumps Pressekonferenz «Es ist gut, wenn Putin mich mag»

NEW YORK - Donald Trump stellte sich das erste Mal nach seinem Wahlsieg den Fragen der Journalisten. Seine Pressekonferenz war ein Rundumschlag gegen die Presse, gegen Hillary und gegen Obama.

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Das Wichtigste aus der ersten Pressekonferenz von Donald Trump nach seiner Wahl zum US-Präsidenten:

  • Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach seiner Vereidigung sofort mit dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko beginnen. Wie im Wahlkampf angekündigt, werde er Mexiko die Kosten dafür aufbürden, sagte Trump vor den Medien im Trump-Tower in New York. Mit dem Bau der Mauer will Trump Migranten abwehren.

  • Die Zustimmung Mexikos wolle er dabei nicht einholen, sagte Trump. «Ich könnte nun anderthalb Jahre abwarten, bis wir unsere Verhandlungen mit Mexiko abschliessen», sagte er. «Ich will aber nicht warten.» Er fügte hinzu: «Mexiko wird dafür bezahlen - sei es in Form einer Geldleistung oder einer Abgabe.»

  • Zu Putin und den gehackten Dokumenten sagte Trump: «Er hätte es nicht tun sollen, ich glaube er wird es auch nicht mehr tun und uns in Zukunft mehr respektieren.» Die Beziehung zu Putin sei nicht gestört. Russland soll ein Freund Amerikas bleiben. Er möchte sich gerne gut mit Putin verstehen. Er könne helfen zum Beispiel den IS zu besiegen. «Wenn Putin Donald Trump mag, dann ist das eindeutig von Vorteil.» Er betont nochmals: «Ich habe keine Geschäfte und keine Kredite in Russland. Ich habe nichts mit Russland zu schaffen.»

  • Die Berichte über kompromittierendes Material über Trump – zum Beispiel über sexuelle Ausschweifungen mit Prostituierten in einem russischen Hotel –, das im Besitz des russischen Geheimdienst sein soll, sagte Trump: «Alles Quatsch. Nichts davon ist wahr. Es sind kranke Menschen, die so was aufgesetzt haben. Das hätte nie auf Papier erschienen sollen. Es ist eine absolute Schande.» Trump dementiert die Pinkelspiel-Vorwürfe aus den durchgesickerten Geheimdienstberichten mit dem Hinweis, er sei ein «Germaphobe» - also ein Hygienefanatiker.

  • Trump will sich von seinem Konzern trennen: «Ich könnte mein Geschäft und die Regierung gleichzeitig leiten und würde das gut machen», sagt er. Er würde es aber nicht tun, weil es schlecht aussehe. Trumps Söhne und Treuhänder sollen die Firma weiterführen. Trump verspricht allen Profit in seinen Hotels, die von ausländischen Regierungen stammen, zu spenden.

  • Trump hat die Schaffung von Arbeitsplätzen zu einer Priorität seiner Politik erklärt. Er werde der grösste Produzent von Arbeitsplätzen sein, «den Gott je geschaffen» habe. Der designierte Präsident hat Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, mit einer hohen Strafsteuer gedroht. Firmen, die beispielsweise in Mexiko für den US-Markt produzieren wollten, sollten wissen: «Ihr werdet eine sehr hohe Grenzsteuer bezahlen», wie Trump sagte. Trump macht seit langem Druck auf Unternehmen, in den USA zu produzieren.

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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24 Kommentare
  • rolf  sulzer 12.01.2017
    Kein vernünftiger Mensch auf diesem Planeten kann sich mehr darüber freuen, als wenn die USA und Russland, wie in der Vergangenheit, mit Ausnahme während dem 2. Weltkriegs, für alle Zeit und Ewigkeit Erzfeinde bleiben würden, als die Waffenindustrie. Und da gibt es noch so ein paar "Einzelgänger" die hier gleichermassen kommentieren, dass die USA und Russland unter keinen Umständen sich ein "friedliches Zusammensein" herbeiwünschen.
  • Markus  Kohler aus thun
    12.01.2017
    Trump versteht nicht ansatzweise wie gefährlich die Weltlage wirklich ist, Putin& Co.freuen sich und planen wohl die nächsten Schritte der globalen Destabilisierung. Wir rasen in Richtung einer ganz üblen Weltkrise, die zuletzt für alle fatal ausgehen könnte. Trump und seine Gefolgsleute müssen weg, Impeachment please.
  • thomas  brunner aus Bönigen
    12.01.2017
    Noch nie etwas Peinlicheres von einem Staatspolitischen Rednerpult gesehen als das gebotene heute Abend. Propaganda Pur vom Bruder von Sledge-Hammer ohne Konzept. Stammtisch nonsens gehört Hochkannt ins Dschungelcamp oder durch Ozzy Osborne ersetzt, der wäre Medial auch ein Präsidentschaftskandidat. 6 Monate dann is Trump weg.
  • Peter  Schmid aus Luzern
    11.01.2017
    Bei all den likes für Trump reibe ich mir ungläubig die Augen. Hat Donald schon seine eigenen Trolls oder liken hier jene von Putin? Kann mir einfach nicht vorstellen, dass es 400 Schweizer gibt, die diesen Donald gut finden, ok bei SVP Wählern wird es ein paar Sympathisanten geben....., .....
  • rolf  sulzer 11.01.2017
    Beeindruckend, wenn ein Magistrat seinem Volk verspricht, dass er sich demnächst nicht nur die Autoindustrie sondern auch die Pharmaindustrie vorknöpfen wird. Wie wärs mit einem diesbezüglichen Besuch, bei den Chemieriesen in Basel vorzusprechen, Herr Berset? Das ist was man von einem Volksvertreter erwartet um die Medikamenten-Kosten nicht ins uferlose abdriften zu lassen und sich nicht noch mit Musik zu beschäftigen.