Erdogan schliesst Militäraktion nicht aus IS-Granaten schlagen erstmals in der Türkei ein

ANKARA - Ein türkischer Weingut-Besitzer ist verängstigt: Die IS-Terroristen haben heute sein Gut mit Granaten beschossen. Es ist der erste Angriff auf türkischem Gebiet.

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Die Schlächter der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) führen einen blutigen Kampf gegen die Kurden im Norden Syriens. Jetzt sind erstmals IS-Granaten auf türkischem Boden eingeschlagen – und zwar in einem Weingut.

Meldungen über Tote und Verletzte gab es zunächst nicht. Doch der Weingutbesitzer ist verängstigt. «Wir haben Angst. Wir setzen uns ins Auto und fahren heute weg», zitiert «Focus.de» Hüseyin Türkmen.

Das türkische Weingut befindet sich in der Nähe der kurdischen Stadt Kobani, die der IS einzunehmen versucht. Die Türkei zögerte zunächst noch, sich am Kampf gegen den IS zu beteiligen.

Doch jetzt hat sich der türkische Staatspräsident zu den jüngsten Angriffen geäussert und eine militärische Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz IS nicht mehr ausgeschlossen.

Erdogan befindet sich für die Uno-Generalversammlung noch in New York. Nach seiner Rückkehr nach Ankara wird er aber mit der Regierung darüber beraten. (kab)

Publiziert am 26.09.2014 | Aktualisiert am 26.09.2014
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