Erdbeben in Italien Zivilschutz rechnet mit bis zu 100'000 Obdachlosen

Die Lage in Mittelitalien ist angespannt. Nach erneutem Erdbeben rechnet der Zivilschutz mit unzähligen Obdachlosen. Tausende sind bereits aus ihren Dörfern geflohen.

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Nach dem neuen schweren Erdbeben am Sonntagmorgen in Mittelitalien und einer Serie schwerer Nachbeben hat die Flucht der Bewohner aus den Ortschaften der betroffenen Gemeinden in den Regionen Marken und Umbrien begonnen. 200 Einwohner der vom Erdbeben am Mittwoch zerstörten Gemeinde Ussita verliessen das Dorf.

Viele Dorfbewohner suchten Zuflucht bei Angehörigen und Freunden ausserhalb des Erdbebenraums. Andere zogen in Hotels an der Adria-Küste, die vom Zivilschutz zur Verfügung gestellt wurde. «Hier bleiben nur wenige Menschen», sagte der Bürgermeister von Ussita, Marco Rinaldi.

Auch der 5000-Einwohner-Gemeinde Norcia, Epizentrum des Erdbebens am Sonntag, droht das Aussterben. Der ganze Stadtkern wurde wegen Einsturzgefahr abgeriegelt.

«Ganze Städte liegen in Trümmern», berichteten Zivilschutz-Sprecher. Gerechnet wird mit 100'000 Obdachlosen. «In diesem schwierigen Moment müssen wir alle Zusammenhalt bewahren» sagte der italienische Präsident Sergio Mattarella, der den Betroffenen sein Beileid ausdrückte. (SDA)

Publiziert am 30.10.2016 | Aktualisiert am 31.10.2016
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3 Kommentare
  • Peter  Weber aus Zürich
    31.10.2016
    Die Leute leben mit solchen Probleme zeitlebens. Viele Antike Städte wurden mehrfach von Erdbeben verwüstet. Eine Haus hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 200 Jahren. Dann baut man ein neues. Bin gespannt wie gut der italienische Staat das bewältigt. Bisher versickerten 95 Prozent der Gelder.
  • Fritz  Meyer aus Amden
    31.10.2016
    Italien hat es schwer. Zum einen die diaströse finanzielle Lage, dann die vielen Asylsuchenden - von der EU wird Italien so ziemlich im Stich gelassen - und jetzt dieses Leid für so viele Menschen. Nachbar in Not!! Wie kann man helfen ohne Geld zu spenden, welches wieder weiss Gott wo versickert? Wenn ich ein Ferienhaus/Wohnung in der Region hätte, würde ich es für eine Zeit zur Verfügung stellen. Besonders jetzt vor dem Winter.
    • Fritz  Bonfadelli , via Facebook 31.10.2016
      Ja leider gehen 90 Prozent der Spenden direkt in die Taschen einiger oberreichen!Darum spendet nichts ,das ist besser so!Italien ist eines der koruptesten Laender diser Welt,leider!