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Nach Angaben des Zivilschutzes gab es seit dem Hauptbeben gestern Morgen mehreren Erschütterungen von bis zu 4,8 auf der Richterskala. Über neue Schäden wurde zunächst nichts bekannt.
Tausende von Menschen verbrachten die Nacht aus Angst vor den Nachbeben in ihren Autos oder in Zeltlagern. Zwar konnten bisher mehr als 100 Verschüttete lebend gerettet werden. Doch die Rettungsarbeiten werden immer mehr zu einem Wettlauf mit der Zeit.
Regen, eisige Temperaturen und mehrere Nachbeben erschwerten jedoch den Einsatz.
Trotzdem: Heute Nacht, um 2.02 Uhr, knapp 23 Stunden nach verheerenden Erdstoss, wurde eine 24 Jahre alte Studentin aus den Trümmern befreit, wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Ihr ging es den Umständen entsprechend gut, hiess es.
Mindestens 170 Todesopfer
Das verheerende Erdbeben in den Abruzzen rund 100 Kilometer nordöstlich von Rom hatte mindestens 170 Menschen das Leben gekostet. Rund 1500 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Bewohner werden noch vermisst, 70000 sind obdachlos, wie der Zivilschutz schätzt.
Aus allen Teilen Italiens trafen Hilfslieferungen ein. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi stellte 30 Mio. Euro als Soforthilfe in Aussicht. Zudem hofft Italien auf Aufbauhilfen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro aus Brüssel. (SDA/snx)
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