Er wollte einen englischen Subway kaputtschlagen Schweizer rastet aus – weil das WLAN nicht läuft

Weil er seinen Laptop nicht ins Internet kommt, zückt ein Schweizer in einer englischen Subway-Filiale einen Schlagstock – und droht, «alles kurz- und kleinzuschlagen».

Schweizer rastet in englischem Subway wegen WLAN aus play
In einer Subway-Filiale rastete der Schweizer aus. (Archivbild) dpa Picture-Alliance / Ton Koene

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Die Wut, die aufkommt, wenn ein technisches Gerät nicht tut, wie es soll. Seit ein paar Tagen wissen wir, wie sich das nennt: «Tech Rage» (BLICK bereichtete). Ein Schweizer hatte in Somerset im Westen Englands einen derart heftigen Anfall, dass er dafür im Gefängnis landete.

Der Mann habe am 19. September ein Subway-Schnellrestaurant betreten, zwei Donuts bestellt und sich mit seinem Laptop nach draussen gesetzt, berichtet die Lokalzeitung «Somerset Live».

Kurz darauf betrat er den Laden erneut – wütend, dass er seinen Laptop nicht mit dem Internet verbinden konnte. Er verlangte Hilfe von den Angestellten, die gerade andere Kunden bedienten.

Als sie sich weigerten, zog der Schweizer einen Teleskop-Schlagstock aus seiner Tasche und drohte, den Laden kurz- und kleinzuschlagen. Die verängstigten Subway-Angestellten riefen die Polizei.

«Er war extrem frustriert»

Als die Beamten auftauchten, überliess er ihnen den Stock – und erzählte, er habe ihn immer «zu seinem Schutz» bei sich. Die Polizisten nahmen den Mann mit, der schliesslich vor Gericht für den Besitzes einer gefährlichen Waffe verurteilt wurde.

«Ich gebe ihnen eine bedingte Entlassung für 18 Monate», sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. «Ich rate ihnen, noch heute in einen Flieger zu sitzen und in die Schweiz zurückzufliegen».

Die Verteidigerin des Schweizers begründet die Tat folgendermassen: «Er war extrem frustriert. Er hatte gerade zwei Flüge in die Schweiz verpasst und wollte einen Geldtransfer organisieren, damit er einen anderen erwischen konnte.» (rey)

Publiziert am 24.10.2016 | Aktualisiert am 28.10.2016
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