Mahmud Ahmadinedschad Er versteckt Familie von Osama Bin Laden!

  • Publiziert: 23.12.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

TEHERAN – Nach dem Attentat vom 11. September 2001 war ein Teil der Familie von Osama Bin Laden untergetaucht. Jetzt sind eine Ehefrau und Kinder des Terrorfürsten im Iran aufgetaucht.

Omar Osama Bin Laden (29) ist der viertälteste Sohn von Terrorfürst Osama. Er hat jetzt in der «Times» ein aufsehenerregendes Interview gegeben und verraten, dass verschollene Mitglieder der Grossfamilie Bin Laden wieder aufgetaucht seien.

Und zwar im Land des iranischen Präsidenten Mahmud Ahamdinedschad. Dem Land, das seit dem Attentat gegen die USA wiederholt behauptet hatte, dass sich sicher keine Verwandte Bin Ladens im Iran aufhalten würden.

Omar Ossama Bin Laden, der mit seiner Frau in Katar lebt, kümmert dies wenig. Er ist hocherfreut, endlich ein Lebenszeichen seiner Verwandten bekommen zu haben. Eine der neun Frauen seines Vaters sowie sechs Kinder und elf Enkelkinder leben offenbar seit acht Jahren auf einem geheimen Gelände in Iran.

Am Telefon erzählten die Familienmitglieder, dass sie kurz vor der Attacke 2001 aus Afghanistan geflohen waren und über die Grenze nach Iran gegangen seien. Die Regierung habe nicht gewusst, was man mit den Flüchtlingen anstellen solle und habe sie deswegen in ein abgeriegeltes Gelände gebracht – «zu ihrer eigenen Sicherheit», wie Omar Osama Bin Laden gegenüber der «Times» erzählt.

Kinder nicht für Taten des Vaters verurteilen

Sie hätten keinen Kontakt zur Aussenwelt gehabt, aber ein halbwegs reguläres Leben geführt. Manchmal gingen sie auch auf Shopping-Trips ausserhalb des Resorts. Zwei der Bin-Laden-Kinder seien von dem Gelände geflohen. Ihr Verbleib ist noch unklar.

Omar Ossama Bin Laden ist erleichtert und dankt der iranischen Regierung «aus tiefstem Herzen» dafür, dass sie Familienmitglieder «in Sicherheit behalten hat».
Er hofft nun, dass der Iran seinen Verwandten die Ausreise erlaubt.

Und er appelliert an die Öffentlichkeit: «Es sind alles nur unschuldige Opfer, wie alle anderen, die von den fürchterlichen Ereignissen von 9/11 getroffen wurden. Diese Kinder hatten keine Ausbildung, haben nie jemandem wehgetan, je mit Waffen trainiert oder sich mit Al-Kaida solidarisiert. Sie können nicht für die Taten des Vaters verurteilt werden.» (gux)

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