Er vergewaltigte und blüttelte!

  • Aktualisiert am 09.01.2012
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AMSTETTEN (Ö) – Fieberhaft suchen die Ermittler nach neuen Hinweisen im grauenhaften Inzest-Fall von Amstetten. Nun kam ans Tageslicht: Fritzl ist nicht nur ein Vergewaltiger und möglicher Mörder, sondern auch ein Exhibitionist.

In den Akten und Dokumenten der österreichischen Justiz wird nach dem Namen Fritzl geforscht. Und siehe da: Nun sind alte Gerichtsakten von Josef Fritzl aufgetaucht. Schon als 24-Jähriger wurde die Polizei auf das Inzest-Monster aufmerksam. Seine Delikte: Exhibitionismus und versuchte Vergewaltigung!

Dass Josef Fritzl eine Oberösterreicherin vergewaltigt hat, ist bekannt (Blick.ch berichtete). Polizei und Gerichte befassten sich mit ihm schon in den 60er-Jahren: Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, sind von dem ganzen Fall die Gerichtsakten noch vorhanden. Und in diesen zeichnete sich seine perverse Ader schon ab.

Denn neben dem Vorwurf der Vergewaltigung einer damals 24-Jährigen im Oktober 1967 wird darin angeführt, dass Josef F. bereits im September versucht habe, eine 21-Jährige in den Wald zu zerren und zu vergewaltigen.

Und die Oberösterreichischen Nachrichten verweisen auch noch auf einen eigenen Bericht vom 27. Oktober 1967 über den damaligen Fall. Darin wird nämlich noch eine weitere Straftat angeführt: «Der Linzer Polizei war der Mann jedoch kein Unbekannter mehr: Wegen zweier einschlägiger Delikte, einmal wegen Exhibition und das andere Mal wegen versuchter Notzucht, war F. schon polizeilich registriert.»

Die Akte befand sich bereits im Oberösterreichischen Landesarchiv, wo alle vom Landesgericht ausgeschiedenen Akten archiviert, auf ihre historische Relevanz überprüft und abgelegt werden. Die Sperrfrist für die Akten zur Einsicht der Bevölkerung beträgt 50 Jahre. (num)

Zwei Stahltüren vor dem Verlies

Nicht eine, sondern zwei Stahltüren versperrten für Elisabeth Fritzl und ihre Kinder den Weg in die Freiheit. Das berichten die Oberösterreichischen Nachrichten heute. Der Ermittlungsleiter Franz Polzer gab heute bekannt, dass sie durch die Funkfernsteuerung geöffnet und geschlossen werden können. Die Tatortarbeit läuft immer noch, gestaltet sich aber schwierig. Denn die Kriminaltechniker müssen häufig Pausen einlegen, da die Luft im Verlies knapp wird! Die Beamten arbeiten mit Mundschutz, damit keine fremde DNA an den Tatort gelangt. (num)
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