Er täuschte seine Entführung vor Spanier (21) wollte Geld von Mutter erpressen

MADRID - 600 Euro Lösegeld - dann werde sie ihren Sohn wiedersehen und weiter in Frieden leben. Mit dieser Drohnachricht wandte sich eine Frau bei Madrid an die Polizei. Wie sich herausstellte, waren ihre Sorgen aber unbegründet.

Täuschte Entführung vor: Spanier (21) wollte von Mutter Geld erpressen play
Festgenommen wegen Vortäuschens einer Straftat: Ein Spanier muss sich nach eines Erpressungsversuchs verantworten. (Symbolbild) KEYSTONE/AP/ERIC RISBERG

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Ein überschuldeter Spanier hat seine eigene Entführung vorgetäuscht, um Lösegeld von seiner Mutter zu erpressen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte die Frau Textnachrichten erhalten, in denen sie aufgefordert wurde, 600 Euro an einem geheimen Ort zu deponieren, wenn sie ihren Sohn (21) wiedersehen und weiter «in Frieden leben» wolle.

Obwohl sie nicht die Polizei einschalten sollte, meldete sie sich am Donnerstag auf einer Polizeiwache in Parla, einem Vorort der Hauptstadt Madrid. Wenige Stunden später fanden die Beamten den jungen Mann in Parla wieder. Er gab an, von seinen Entführern freigelassen und nicht verletzt worden zu sein.

Bei einer Befragung habe der 21-Jährige dann aber «ungenaue und widersprüchliche» Angaben gemacht, erklärte die Polizei. Letztlich habe er eingeräumt, die Entführung nur vorgetäuscht zu haben, um mit dem Lösegeld seine Schulden zu bezahlen. Der Mann wurde wegen Vortäuschung einer Straftat festgenommen. (SDA/stj)

Publiziert am 31.10.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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