Er stiess beim «Sändelen» auf eine Starkstrom-Leitung Schweizer Bub (†7) stirbt auf Koh Samui!

KOH SAMUI (THAILAND) - Ein siebenjähriger Bub aus dem Baselbiet starb letzte Woche auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui an einem Stromschlag. Auf der Badeinsel sind schlampige Stromleitungen seit langem ein Problem.

An diesem Strandabschnitt in Maenam ereignete sich am Abend des 14. Februar 2016 der schreckliche Unfall, bei dem ein Schweizer Junge durch einen Stromschlag tödlich verletzt wurde. play

An diesem Strandabschnitt in Maenam ereignete sich am Abend des 14. Februar 2016 der schreckliche Unfall, bei dem ein Schweizer Junge durch einen Stromschlag tödlich verletzt wurde.

«der Farang»

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Im Norden der Ferieninsel passierte das Drama. play
Im Norden der Ferieninsel passierte das Drama. Google Maps

Die Familie war laut dem Newsportal «Der Farang» mit dem Buben (†7) und seiner jüngeren Schwester in einem Luxusresort am Maenam Beach abgestiegen.

Am Sonntag, dem 14. Februar, seien die Eltern mit Freunden am Strand gesessen – der Junge spielte unbekümmert im Sand. Dabei traf der Bub auf eine vergrabene Stromleitung und erlitt einen schweren Stromschlag. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der Bub am Tag darauf in einem Krankenhaus.

«Wir vermissen dich unendlich»

Da der verstorbene Bub aus dem Kanton Basel-Landschaft auch die deutsche Staatsangehörigkeit besass, wurden beide Botschaften verständigt und kümmerten sich um die Familie. Mittlerweile ist sie wieder in der Heimat angekommen.

In der bewegenden Todesanzeige schreiben die Angehörigen des verstorbenen Buben: «Wir sind fassungslos und vermissen dich unendlich. Deine Mama, dein Papi und deine kleine Schwester.» Auch die Klasse des Kindes hat eine Anzeige geschaltet: «Nur schwer können wir fassen, warum er plötzlich aus dem Leben gerissen worden ist.»

Laut lokalen Medien kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen wegen schlampig verlegter Stromleitungen. Im aktuellen Fall wollen sich die thailändischen Behörden offenbar nicht äussern – es sei Stillschweigen vereinbart worden.

Publiziert am 24.02.2016 | Aktualisiert am 21.08.2016
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27 Kommentare
  • Roman  Ramseier 25.02.2016
    kann auch in der Schweiz passieren! bei uns im StWE in Lugano hat ein Deutscher Miteigentuemer auch Stromleitungen im Garten verlegen lassen - und die Verwaltung macht NICHTS!
  • Peter  Brunner 25.02.2016
    In Thailand geht eben alles, wenn man den richtigen Götti hat.
  • Adrian  Wettach aus Zug
    25.02.2016
    Das ist ein grosses Unglück. Aber sie können auch in einem Hallenbad in Uster von einer Decke erschlagen werden, wie vor knapp 30 Jahren geschehen. Aber das ist ja immer schnell vergessen, Hauptsache mit dem Finger auf andere Zeigen!
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    25.02.2016
    Ich frage mich wie sowas passieren kann? In Thailand wird im Gegensatz bei uns praktisch keine Stromleitunge in den Boden gelegt sondern wie Waescheleinen in dis Hoehe gelegt.
    Der Grund dazu sind die immer wiederkehrenden starken Regenfaelle und die nachfolgenden lokalen Ueberschwemmungen.
    Was ist aber der Grund, dass eine Starkstromleitung gerade an einem Badestrand verscharrt werden soll, was in Thailand nicht mal auf dem Festland praktiziert wird?
    Irgendetwas stimmt an der Story nicht.
    • Ernst  Ruetimann aus Trang
      25.02.2016
      Es sieht zwar schoen aus , der beleuchtende Sandstrand in der Nacht , aber im feuchten Sand verlegte Kabel sollten allpolig abgeschaltet werden , damit vermieden wird , dass diese Kabel einpolig immer noch unter Strom stehen .-
  • Domenico  Mariani aus Buriram
    25.02.2016
    Seit 10 Jahren wohne ich in Thailand, wenn ich nicht so viel investiert haette waere ich gestern und nicht heute weg. ALLES ist schlampig hier! Im korruptesten Land der Welt funktioniert eh nur noch die Fassade aufrechterhalten von Auslaendern. Trinkwasserversorgung existiert nicht, Nestle freuts. Der Hausmuell muss im Garten verbrannt werden! Fuer ueber 65 jaehrige gibts 10 Franken im Monat!Als Einziges funktioniert die Militaerdiktatur mit ihren irren Gesetzen. Schande wer hier Ferien macht
    • Peter  Brunner 25.02.2016
      Sie haben volkommen recht. Ich war erstmals 1968 in Thailand. Da wars noch eben Thailand, nur rundherum Krieg. Heute ist das Land total korrupt, heruntergekommen, und eigentlich keine Reise mehr wert.
    • Josef  Blocher 25.02.2016
      Es fällt auf,dass viele Expats in TH über das Land lästern, aber nicht konsequent sind und z.B. auf die Philipinen ziehen. Solche Märchen von wegen Müll verbrennen im Garten stimmen nicht,bin selber in TH, Phitsanulok auf dem Dorf, dort gibts Kehrichtabfuhr.....ist ihnen die gelbe Tonne zu teuer? Für Trinkwasser gibts Filter....aber wahrscheinlich auch zu teuer für sie....
    • Paolo  Ritschi aus Chiang Mai
      25.02.2016
      Warum leben Sie noch dort?