Kein echter Flüchtling Deutsche schaffen «König der Taschendiebe» aus

DÜSSELDORF (D) - Unter massiver Gegenwehr ist der Marokkaner Taoufik M. aus Deutschland ausgeschafft worden. Er hatte – unter anderem – in der Silvesternacht in Düsseldorf eine Frau sexuell belästigt.

Der Marokkaner Taoufik M. (l.) wurde abgeschoben. Er hatte sich am Fernsehen als «König der Taschendiebe» gebrüstet.  play
Der Marokkaner Taoufik M. (l.) wurde abgeschoben. Er hatte sich am Fernsehen als «König der Taschendiebe» gebrüstet.  Spiegel-TV

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Taoufik M. war als angeblicher Flüchtling nach Deutschland gereist. Doch lebte der Marokkaner in seinem Gastland alles andere als nach dem Gesetz.

Gegen ihn lagen zeitweilig rund 20 Anzeigen vor – unter anderem wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und gewerbsmässigen Diebstahls.

Taoufik M. wurde im Mai 2016 auch wegen eines sexuellen Übergriffs in der Silvesternacht in Düsseldorf zu 19 Monaten Haft verurteilt. Der 33-Jährige hatte sich zuvor im Fernsehen bei «Spiegel TV» als «König der Diebe» gebrüstet und wurde dabei von einer Frau als Silvester-Täter erkannt. 

Für die Düsseldorfer Polizei war er eine Schlüsselfigur der organisierten Bandenkriminalität. «Dieser Mann ist kein Flüchtling, sondern ein Krimineller», sagt Ralf Jäger, Innenminister von Nordrhein-Westfalen (NRW) in der «Rheinischen Post».

Die Ausschaffung von Taoufik M. war schwierig, weil er massiven Widerstand leistete. Zudem erweist sich die Rückführung straffällig gewordener Ausreisepflichtiger nach Marokko laut des NRW-Innenministeriums noch immer als schwierig. Das liege vor allem an der fehlenden Bereitschaft Marokkos, diese Personen aufzunehmen. (gf)

Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016
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12 Kommentare
  • anneliese  hofer 10.12.2016
    an r. stricker, es wäre für sie einfach kriminelle nach sibirien auszuschaffen. glauben sie, dass die dortige bevölkerung mit diesen ersonen glücklich würde? ich kenne viele sibirer. viele nette leute.die brauchen nicht unsereprobleme zu übernehmen.ich finde das gelinde gesagt eine frechheit, ihre gedanken gänge
  • Michael  Rudolf 10.12.2016
    Keine Visas mehr für massgebende Personen und deren Familie aus Ländern, die die Rückführung verweigern. Sie werden sehen wie schnell das geht mit den Rückführungen, denn für die massgebenden Personen aus diesen Ländern ist der Trip nach Paris und London das Lebenselexir und deren Kinder wollen alle in USA und Canada studieren - Rückführung gegen Reisefreiheit der Bonzen.
  • Ruedi  Stricker , via Facebook 10.12.2016
    In Sibirien gibt es eine wundervolle Natur und viel unerledigte Arbeit. Das Einzige, was uns fehlt, ist ein einfacher Vertrag mit Russland – nebst der Bereitschaft unserer Politiker, ernsthaft nach Lösungen zu suchen.
    • Tamara  Feller , via Facebook 10.12.2016
      Wer sagt das Russland solche Menschen oder überhaupt Migranten aus bestimmten Ländern aufnehnen will? Dort wird nicht einfach so durchgewunken wie bei uns in Europa.
    • Heinrich  Ochsner 10.12.2016
      geht gar nicht, dann wären bald alle Millionäre und Politiker in Sibirien!
  • Adriano  Devide aus windisch
    10.12.2016
    Also ich möchte hier einmal konstruktive Vorschläge lesen wie man das Problem lösen kann, wenn Staaten ihre Landsleute nicht zurück lassen will. Motzen hilft da nicht. Bitte gangbare Lösungen bringen, nicht nur palavern.
  • Klaus  Müller 10.12.2016
    Es gibt bei 1 Million Migranten 2015 weniger als 500 Rückführungen. Das zeigt, dass weder die Herkunftsländer noch Deutschland eine echte Trennung von wirklich bedürftigen Flüchtlingen und Wohlstandsmigranten wollen. Die Herkunftsländer profitieren von Überweisungen und dem Norden fehlen die eigenen Kinder. Von oben gewollte Globalisierung.