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Er galt lange als Aussenseiter: Michael Steele (50), Jurist und ehemaliger Vize von Maryland. Doch Stelle konnte sich gestern gegen seine Konkurrenten Mike Duncan und drei weitere Mitbewerber durchsetzen – und das, obwohl er nicht einmal dem Parteivorstand angehörte.
So flexibel sich die Republikaner jetzt zeigen, so gross sind die Hoffnungen, die sie mit dem neuen Parteichef verknüpfen: Steele soll die Partei vor allem unter den Hispanics und den schwarzen Amerikanern wieder beliebt machen.
Bei der gestrigen Wahlversammlung war man sich denn auch nicht zu schade, unverhohlen den Obama-Effekt zu kopieren: «Wind des Wandels» hiess es gestern in den Republikanischen Reihen. (SDA/gux)