Er erschoss fünf Menschen Schütze von Fort Lauderdale droht Todesstrafe

FORT LAUDERDALE (USA) - Er zog am Flughafen von Fort Lauderdale eine Waffe und schoss wahllos um sich: Nun droht dem mutmasslichen Täter die Todesstrafe.

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Der Verdächtige war im Irak stationiert. Reuters

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Nach der Erschiessung von fünf Menschen auf dem Flughafen der US-Stadt Fort Lauderdale droht dem mutmasslichen Täter die Todesstrafe. Die Staatsanwaltschaft leitete mehrere Verfahren gegen den 26-jährigen Verdächtigen ein.

Zum einen werde dem Irak-Veteranen vorgeworfen, eine Gewalttat auf einem internationalen Flughafen durchgeführt zu haben, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf das Justizministerium. Darüber hinaus habe er eine Waffe benutzt, um ein Gewaltverbrechen zu begehen. Bei Verurteilung droht dem mutmasslichen Schützen dem Bericht zufolge die Todesstrafe.

Der ehemalige Nationalgardist soll am Freitag an einer Gepäckausgabe auf dem Flughafen in Florida das Feuer eröffnet haben. Fünf Menschen waren sofort tot, sechs wurden nach Polizeiangaben vom Samstag verletzt in Spitäler gebracht - einige von ihnen hatten lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Der Mann war von 2010 bis 2011 im Irak stationiert. Er war möglicherweise psychisch krank. Die Bundespolizei FBI berichtete von offenbar wirren Äusserungen des mutmasslichen Schützen bei einem bizarren Besuch in einem Büro der Bundespolizei im November.

Der Mann war nach den Schüssen unverletzt festgenommen worden. Die Polizei forschte am Samstag noch nach einem Motiv und schloss auch einen terroristischen Hintergrund nicht aus. «Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte der FBI-Beamte George Piro. Die Vernehmungen des Tatverdächtigen seien bereits abgeschlossen. Der Mann habe sich dabei «kooperativ» verhalten. (SDA)

Publiziert am 08.01.2017 | Aktualisiert am 08.01.2017
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6 Kommentare
  • Urs  Hagen 08.01.2017
    Mich wundert wieso er nicht schon erschossen wurde. Amerika wird doch als ein Land dargestellt, welches jedem Bürger Waffen zugesteht. War wirklich der Täter der einzige Bewaffnete auch ohne strengen Waffengesetze?
    • Wolfgang  Tully 08.01.2017
      Ich glaube Sie haben eine falsche Vorstellung von der USA. Auch dort laufen 90 Prozent der Bürger nicht mit Waffen durch die Gegend. Ich kenne Amerikaner, die Waffen zu Hause haben, aber keiner nimmt seine Waffe mit wenn er aus dem Haus geht. Die Menschen haben dort genausowenig Waffen einstecken wie bei uns in Europa. Selbst in Wyoming, dem Land mit den meisten Waffenbesitzern habe ich in der Öffentlichkeit keinen mit einer Waffe gesehen.
  • Thomas  Zürcher 08.01.2017
    Eines ist klar die US-Regierung sollte sich stärker um die Probleme der Kriegsveteranen kümmern.Hunderttausende der ehemaligen Soldaten sind psychisch krank.Viele Kriegsveteranen sind tickende Zeitbomben.Im Krieg kämpften sie für Freiheit und Demokratie.Viele Rückkehrer sind traumatisiert und können sich nicht mehr im zivilen Leben einreihen und leben am Rande der Gesellschaft dann muss man sich nicht wundern wenn einige von ihnen durchdrehen.
  • Heinrich  Z aus Zürich
    08.01.2017
    Kundigmachen nach allen Richtungen. Da ist mal der Bart, der bei einigen ja Pflicht ist. Und eine Heldentat, bringt auch viel Ruhm und Jungfrauen im Himmel. Die sind noch stolz , und sind Vorbild fuer die nächsten umsich schiessenden Barttraeger. Nein Baertge sind keine Rasse, drum faellt mein Statment nicht unter das Rassimusgesetz.
    • Serge  Bucher 08.01.2017
      Guten Tag, H.Z.
      Ich gebe Ihnen recht! Es ist in den USA passiert und das bleibt wieder vertuscht zu wem der Mann gehörte oder was der Hintergrund dafür ist. Aber es ist-zumindest für mich- auch so wie Sie es beschreiben.
  • Hans  Scheidegger , via Facebook 08.01.2017
    Von einem Augenblick auf den anderen wurden Unschuldige plötzlich mitten aus ihrem Leben gerissen oder verletzt. Diese niederträchtige, heimtückische Tat stürzt die betroffenen Familien ins Elend. Dieses grosse Leid ist einfach traurig und bedrückend. Alles andere als mindestens lebenslänglich hinter Gitter für den feigen Täter wäre völlig unverständlich.