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Der 19-jährige Jus-Student David O'Neill verteidigte sich vor Gericht gleich selbst.
(Screenshot DailyMail)Um sich sein Jus-Studium zu finanzieren, kellnerte der 19-jährige David O'Neill in einem Restaurant in Birmingham, England. Als ein chinesischer Manager das Lokal übernahm, wurden ihm immer mehr Arbeitsstunden gestrichen, dann sogar alle.
Eingeteilt wurden nur die neuen chinesischen Mitarbeiter. Zudem wurde alles chinesisch beschriftet, David verstand nichts mehr. Auch das Geld wurde ihm knapp.
«Ich fühlte mich diskriminiert, weil ich weiss war», sagt er zu «DailyMail». «Sie behandelten mich auf eine Weise, die eindeutig rassistisch war.» Eine schriftliche Beschwerde brachte keine Lösung, das Restaurant behauptete sogar, David hätte nie dort gearbeitet.
Der junge Student sah nur noch einen Weg: der Gang vor Gericht. Weil er sich keinen Anwalt leisten konnte, beschloss er, sich gleich selbst zu verteidigen — und erhielt Recht. Der Richter sprach ihm 5000 Pfund, rund 7000 Franken zu. Nun will sich David auf Arbeitsrecht spezialisieren: «Ich will Leuten helfen, die in der gleichen Situation sind, in der ich es war», sagt er. (kko)
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