Englische Polizei verhaftet Mädchen (15) Erstklässlerin auf Schulweg erstochen

YORK (GB) - Ein Mord erschüttert England: Ein Teenager ist mit einem Messer auf ein siebenjähriges Mädchen losgegangen. Die Polizei rätselt über das Motiv.

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Es war am Montagnachmittag, als Alison Rough (38) im Yorker Vorort Woodthorpe (GB) ihre schwer verletzte siebenjährige Tochter Katie fand. Das Mädchen lag am Rand einer Wiese, die Kindern als Spielplatz dient. Roughs Tochter starb kurz darauf im Spital.

Offenbar hatten Spaziergänger mit Hunden das Mädchen entdeckt und die Polizei alarmiert.

Mord in England: 15-Jährige ersticht auf Schulweg eine Erstklässlerin play
Am Rande dieses Spielfelds wurde Katie gefunden. Ein weisses Polizeizelt deckt den Tatort ab. Der rote Kreis zeigt, wo Katies Familie wohnt.  South West News Service

Die Erstklässlerin war auf dem Weg von der Schule nach Hause, als sie von einem 15-jährigen Mädchen angegriffen wurde. Der Teenager verletzte sein Opfer – laut Aussagen von Anwälten mit einem Japanmesser – an Hals und Brust.

Die Polizei hat die mutmassliche Täterin verhaftet. Beim ersten Verhör schwieg diese. Am Freitag wird sie den Richtern vorgeführt.

Mord in England: 15-Jährige ersticht auf Schulweg eine Erstklässlerin play
Wurde nur sieben Jahre alt: Katie Rough. AP

Weitere Details gaben die Behörden nicht bekannt. Es ist ein Rätsel, warum der Teenager auf das kleine Mädchen eingestochen hat.

Nachbarn beschreiben Katie in englischen Medien als «liebes und herziges Kind», das viel lachte und mit andern Kindern spielte. Erst vor zwei Wochen war das Mädchen Brautjungfer an der Hochzeit seiner Eltern.

Alison Rough brach am Tatort zusammen. Augenzeuge Rob McCartney (50) berichtet in englischen Medien über die Reaktion der Mutter: «Sie schrie: Nein, nein, es ist mein kleines Mädchen!»

Katies Grosseltern legten am Tatort einen Blumenstrauss nieder. Auf einem Kärtchen schrieben sie: «Night night my darling princess Katie. Love Nana and Granddad xx xx.»

Mord in England: 15-Jährige ersticht auf Schulweg eine Erstklässlerin play
Beim Tatort: Blumen und Plüschtiere für Katie.  imago/ZUMA Press

Selbst die britische Premierministerin Theresa May (60) äusserte sich zum Fall. Sie sagte: «Auch ich kondoliere der Familie und den Freunden der kleinen Katie, die auf so tragische Weise gestorben ist.» (gf)

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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2 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 12.01.2017
    Mein Gott was ist da wieder passiert!Ein siebenjähriges Mädchen wird auf brutale und unbegreifliche Art von einem Teenager aus dem Leben gerissen.Egal, auf welche Art und Weise und in welchem Alter es passiert, sein eigenes Kind zu verlieren ist das Schlimmste.Die Eltern können zwar lernen damit zu leben aber man wir nicht mehr der selbe Mensch sein.Den Angehörigen mein herzliches Beileid und viel Kraft in diesen schweren Stunden.
    • Antoinette  Schmid 13.01.2017
      ....und ich frage mich, warum (bis jetzt) 13 Personen den Daumen gegen unten drücken....