Eltern von Opfern rächten sich Musiker in Argentinien mit Trompete erschlagen

BUENOS AIRES - Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Musiker ist in Argentinien während eines Konzerts in einer Kirche von aufgebrachten Eltern attackiert und tödlich verletzt worden.

Argentinien: Eltern von Missbrauchsopfern lynchen mit Trompete Musiker play
Tödliche Trompete: Musiker in Argentinien mit Instrument attackiert. (Symbolbild) KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM

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Der 42-jährige Trompeter und Musikprofessor Marcelo Fabián Pecollo sei nach einem einmonatigen Todeskampf gestorben, erklärte am Montag der Priester Jorge Oesterheld. Er sprach von einem abscheulichen Racheakt.

Die Tat ereignete sich während eines Auftritts des Trompeters in der Kathedrale von Moreno, einem Vorort von Buenos Aires. Eine Gruppe von Eltern, deren Kinder von Pecollo missbraucht worden waren, stürmte die Kirche und griff den Musiker an. Einer der Täter entriss ihm laut Zeugenberichten seine Trompete und schlug damit auf seinen Kopf ein.

Pecollo war 2010 zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil er sich an fünf Grundschulkindern vergangen haben soll. 2014 kam er vorzeitig frei. (SDA/stj)

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 06.12.2016
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