
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Wer will noch mal, wer hat noch nicht. Frei nach dem Motto geht es auf so genannten «Masernpartys» zu. Hier bringen Eltern gezielt infizierte Kinder mit gesunden Kindern zusammen. Aus Angst vor einer zweiten, heftigeren Welle der Schweinegrippe, hoffen sie so eine Immunisierung ihrer Sprösslinge herbeizuführen.
Die so genannten «Masernpartys» entstammen den 50ger und 60ger Jahren. Sie waren vor allem in den USA populär, bevor es die Masernimpfung gab.
«Masernpartys» sind ein grosser Fehler
Die Behörden warnen allerdings mit Nachdruck gegen solche Viren-Partys. Eine systematische Ansteckung mit dem Influenza-Virus A (H1N1) sei ein «grosser Fehler», erklärte der Leiter des US-Zentrums für Krankheitsüberwachung und Prävention (CDC), Richard Besser. Bei der Schweinegrippe handle es sich um eine unerforschte Krankheit, über die es jeden Tag neue Erkenntnisse gebe. Wie sich die Krankheit auf einen einzelnen Menschen auswirke, sei noch nicht abzuschätzen. Es sei daher in keinem Fall ratsam, Kinder und Erwachsene bewusst dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen.
Auch in der Schweiz haben die «Masernpartys» in der Vergangenheit schon mehrfach für heftige Diskussionen gesorgt. (SDA/s5j)
play
Spiel, Spass, Spannung – und das Schweinegrippe-Virus gibts on top! (Symbolbild/Blick)