Eis-Sturm fordert mehr Tote

  • Publiziert: 13.12.2007, Aktualisiert: 03.01.2012

OKLAHOMA CITY – Der Eisregen in Oklahoma hat schon 32 Menschen in den Tod gerissen. Die Versorgungslage bleibt kritisch, Präsident Bush hat den Notstand ausgerufen.

Mindestens 32 Tote, Tausende Stromleitungen sind unterbrochen, Hundertausende Haushalte ohne Strom: Drei Tage nach dem heftigen Eisregen im Mittleren Westen der USA hat Präsident George W. Bush den Notstand für Oklahoma ausgerufen. Die Anordnung ermöglicht direkte Hilfen der Bundesbehörden für den US-Staat, in dem immer noch eine halbe Million Haushalte ohne Strom sind.

Es dauert voraussichtlich noch sieben bis zehn Tage, bis die Versorgung wiederhergestellt ist. Die Reparatur der unter dem Gewicht der Vereisung abgerissenen Leitungen werde länger dauern als erwartet. Auch in Kansas, Missouri, Iowa und Nebraska waren 230000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

Die Zahl der wetterbedingten Todesfälle nach dem Wintersturm zum Wochenbeginn stieg unterdessen auf mindestens 32, darunter allein 21 in Oklahoma. Die meisten von ihnen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. In Tulsa verbrannte ein 68-jähriger Mann, weil er wegen des Stromausfalls eine Mahlzeit über dem offenem Feuer zubereiten wollte. (AP/bih)

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