Belgien einigt sich mit den Regionen Grünes Licht für Ceta

Die belgische Regierung hat sich mit den Regionen zu Ceta geeinigt. Somit ist der Weg frei für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada.

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Das Handelsabkommen Ceta zwischen Kanada und der Europäischen Union kann wohl doch unterzeichnet werden. Wie der Regierungschef der belgischen Regionen, Oliver Paasch, gegenüber den Medien am Donnerstagmittag mitteilte, kam es bei den Verhandlungen zu einer Einigung.

Lange war unklar, ob Ceta überhaupt unterzeichnet werden kann. Die Regionalvertreter der französischsprachigen Wallonie in Belgien legten ein Veto gegen das Abkommen ein, weil sie Gefahren für Sozial- und Umweltstandards und die Landwirtschaft sehen.

Bis zuletzt stritten sich die Regionen, die belgische und die kanadische Regierung darüber, ob und wie das Abkommen noch zu retten sei. Heute Donnerstag wäre die Unterzeichnung des Vertrags in Brüssel angesetzt gewesen. Nach dem zögerlichen Fortschritt in der Diskussion sagte zuletzt Kanadas Premierminister Justin Trudeau seine Reise nach Brüssel ab. (pma)

Publiziert am 27.10.2016 | Aktualisiert am 30.10.2016
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8 Kommentare
  • Ha  Meier aus Zürich
    27.10.2016
    Dies ist der Anfang vom Ende. CETA ist die Vorstufe vom gescheiteren TTIP welches ganz sicher jetzt wieder aufgerollt wird, vielleicht unter einem anderen Deckmantel. CETA ist purer Sozialabbau und Juristen klagen ganze Staaten auf Entschädigungen in Milliardenhöhe ein. Die Umwelt wird ebenfall Verlierer sein. Ein Politiker wer so ein Abkommen unerstützt ist nicht tragbar in dieser Gesellschaft.
  • Heinz  Butz aus Sundlauenen
    27.10.2016
    Schade, jetzt ist das Tor weit offen für den grossen Bruder TTIP. Wir werden uns noch alle wünschen, wir hätten einen Riegel geschoben gegen die unkontrollierten Handelsverträge, wo sich die Konzerne mit ihren Giftpflanzen und Genfrüchtchen ihre eigenen Gerichte bestellen können. Die jungen Leute tun mir leid, sie werden halt den Schaden an diesen Verträgen tagen müssen und natürlich auch deren Kindeskinder. Aber die EU hat wieder einmal bewiesen, dass sie im Interesse der Grosskonzerne handelt.
    • Roland  Wyler 27.10.2016
      Aber Deutschland produziert doch für die ganze Welt diese Hühner und Kälber welche mit Antibiotikaresistenten Bakterien verseucht sind . Das sind die amerikanischen Chlorhühner nicht, weil chloriert. Im Schwimmbad schlucke ich genügend Chlor ohne Todesfolge. Aber das deutsche Anabolika- und Antibiotikafleisch hat schon hunderte durch Hospitalismus umgebracht. Schaut euch die Resistenzen in Deutschen Spitälern an, Horror! Also gegen Deutsches Gammelfleisch ist TTIP ein Segen für den Konsumenten.
  • Hans Adam  von Lippe Biesterfeld aus Nidau
    27.10.2016
    Jäää,haben die Wallonen denn unsere SVP-Anhänger gefragt,hierzulande,ob die einverstanden sind mit dieser Einigung?! ...also wirklich ,ihr Wallonen! SVP-Bashing wohin das Auge reicht...
  • kurt  oberle aus Havelsee
    27.10.2016
    Die EU bleibt handlungsfähig. Auf den letzten Drücker konnte die Blamage abgewendet werden, dass die Wallonen mit einem EU-Bevölkerungsanteil von kaum einem Prozent die Zustimmung aller EU-Länder zum Ceta-Vertrage blockieren konnten. Diese Ratifizierung wird auch den Weg zum TTIP-Handelsvertrag ebenen.
  • Ivan  Cimesa 27.10.2016
    War doch klar, dass die Normalbürger aus der EU keine Chance haben CETA und TTIP zu verhindern. Die Welt wird von Lobbyisten regiert, nur versteht das nicht kein Durchschnittsbürger... Wir haben hier gar nichts zu sagen, denn die Reichen regieren wie es ihnen passt. Hoffe die Schweiz wird nicht das selbe Schicksal erleiden. 100tausende demonstrierten für die Katz gegen dieses Abkommen...