Ein Kind pro Brust US-Mutter provoziert mit Tandem-Still-Videos

Tasha Maile veröffentlicht regelmässig Videos, die sie dabei zeigen, wie sie ihren Söhnen die Brust gibt. Die Amerikanerin hat Hunderttausende Follower – kriegt aber auch unzählige Hass-Kommentare ab.

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Stillende Mütter sorgen häufig für kontroverse Diskussionen. Tasha Maile aus dem kalifornischen San Diego löst mit ihren Videos regelrechte Hass-Stürme aus. Dabei will sie bloss gute Argumente fürs Stillen liefern.

Wie lange sollen Kinder Muttermilch erhalten? Darf man öffentlich stillen? Wie ist es, mit gemachten Brüsten zu stillen? Die Amerikanerin beantwortet auf ihrem YouTube-Kanal «Spiritual Tasha Mama» Fragen rund um die Themen Erziehung, Ernährung und Gesundheit. Meistens ist sie dabei zu sehen, wie sie ihre beiden Söhne gleichzeitig stillt.

«Verstörend»

Über mangelndes Interesse an ihrem Kanal kann sich die Frau nicht beklagen. Maile hat über 450’000 Abonnenten auf Youtube. Eines ihrer Videos wurde schon fast 70 Millionen Mal angeschaut.

Doch sie wird im Internet scharf für ihre Still-Videos attackiert. Eine Kommentarschreiberin macht der Mutter sogar den Vorwurf, das sei «Inzest» – schliesslich seien die Söhne klar bereits übers Babyalter hinausgewachsen. «Ich finde dieses Video sehr verstörend», heisst es unter einem von Mailes Beiträgen.

Andere Zuschauer empfinden es in ihren Kommentaren auf Youtube und Facebook zwar nicht als stossend, dass die Frau ihre Buben stillt. Dass Maile die Videos im Internet zur Schau stellt, finden sie jedoch das Letzte. «Sorry, das geht zu weit», schreibt ein User zum Beispiel. «Kann sie die Milch nicht wenigstens abpumpen und die Kinder aus einer Tasse trinken lassen?», sagt ein weiterer Kommentarschreiber.

«Kuhmilch ist für Kälber, Muttermilch für Menschen»

Maile antwortet ihren Kritikern, sie habe «Mitleid» mit ihnen. An ihren Still-Videos will sie festhalten. Schliesslich weiss sie auch viele Internet-Nutzer hinter sich, die ihr Mut machen und sie verteidigen: «Ihre Kinder werden super gesund sein», sagt eine Unterstützerin.

«Und sie selber auch.» Sie sage ihren Kindern auch immer, «Kuhmilch sei für Kälber, Muttermilch für Menschen», schreibt eine andere Frau. (noo)

Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 10.12.2016
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7 Kommentare
  • Sonja  Zwicker , via Facebook 11.12.2016
    Ich finde das Stillen in der Öffentlichkeit gehört zum heutigen Trend, dass viele junge Frauen keine Intimsphäre mehr kennen. Früher war das Stillen ein sinnlicher Moment zwischen Mutter und Kind in trauter Umgebung. Heute werden die Brüste praktisch überall ausgepackt, und die Kinder gewickelt, wo man sich gerade aufhält. Das hat nichts mit "Natur" zu tun, sondern mit Anstand und Respekt, was immer mehr abhanden kommt!
  • Peter  Stalder aus Winterthur
    10.12.2016
    Natürlich sucht die Frau nach Aufmerksamkeit und Klicks. Trotzdem verstehe ich die Aufregung nicht. Es ist glaub noch kein Kind am Stillen gestorben.
    Wer eine stillende Mutter verstörend findet hat doch einen Knacks und gehört zum Psychiater. Haben die Leute jetzt schon vergessen das Stillen der biologische Sinn von Brüsten ist? Genauso gut kann man sich über Leute aufregen die die Nase zum atmen benutzen.
  • Hubert  Schoch 10.12.2016
    wenn mich mein Auge nicht täuscht, ist das Alter dieser Frau und dasjenige ihrer Brüste nicht ganz gleich.
    Ich habe den Eindruck, dass sie diese einfach zeigen will. Da geht es nicht ums Stillen sondern darum, ihre exibitionistische Ader auszuleben
  • Adrian  Müller 10.12.2016
    Stillen ist natürlich. Geld damit zu verdienen, indem man sich in verschiedenen Positionen zeigt, wie das Kind an der Brust nuckelt nicht. Diese Frau will Aufmerksamkeit und sie hat sie erhalten. Aber mit dem normalen Stillen hat dies nichts mehr zu tun und ich denke nicht, dass andere Mütter ihren Kanal abonniert haben, sondern eher ältere Herren.
  • Markus  Ernst 10.12.2016
    super strategie. überall in den medien darüber zu berichten, dass es auf youtube brüste zu sehen gibt. die klickzahlen beweisen, dass die frau gutes geld damit verdient.