Eigene Tochter in Genf geschändet Pädophiler lebt jahrelang unbehelligt bei seiner Mutter

Immer wieder hatte sich ein Mann in Genf an seiner Tochter vergangen. Als er durch einen Zufall aufflog, konnte er sich absetzen. Die Behörden brauchten sieben Jahre, um ihn bei seiner Mutter in Spanien ausfindig zu machen.

Jaén: In dieser spanischen Kleinstadt klickten die Handschellen. play

Jaén: In dieser spanischen Kleinstadt klickten die Handschellen.

Screenshot Google Maps

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Die Schandtaten passieren zwischen 2003 und 2009: Ein Spanier missbraucht seine eigene Tochter immer wieder. Von ihrem fünften Lebensjahr an. Der Mann fotografiert sich bei den Übergriffen. Dann findet ein Spaziergänger auf dem Trottoir in Genf eine Speicherkarte mit den Aufnahmen und übergibt diese der Polizei.

Zwar identifiziert die Genfer Polizei sowohl den Täter als auch das Opfer. Doch dem Vater gelang es, sich aus dem Staub machen. Erst jetzt – sieben Jahre später – darf die mittlerweile 18 Jahre alte Tochter auf Gerechtigkeit hoffen.

Madrid wurde bereits 2010 informiert

«Die Justizbehörden in Madrid wurden bereits 2010 über seine mögliche Anwesenheit informiert», sagt Diego Moya, Polizei-Sprecher in der spanischen Kleinstadt Jaén. Doch diese hätten es bis vor ein paar Monaten nicht geschafft, den Gesuchten ausfindig zu machen.

Dabei hat der Pädophile seit Jahren bei seiner Mutter in Spanien gelebt!

Kein Sozialleben

Dass es nun endlich gelungen sei, den Mann in Jaén zu fassen, sei der Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden zu verdanken, sagt Moya laut der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin». «Wir haben ihn seit drei Monaten beobachtet und festgestellt, dass er überhaupt kein Sozialleben hatte.»

Der pädophile Spanier sitzt nun in Madrid in Haft und wartet auf seine Auslieferung in die Schweiz. (noo)

Publiziert am 28.10.2016 | Aktualisiert am 12.01.2017
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3 Kommentare
  • hanspeter  kobelt 29.10.2016
    Wieso darf er nicht in Spanien bleiben und dort die Vorzuege des Strafvollzuges geniessen? Waere wohl guenstiger als in unseren 5-Sterne Hotels.
  • Sascha  Bolliger aus Tuggen
    28.10.2016
    Es gibt nichts mehr zu ergänzen, was Hans uns mitteilte, gut geschrieben. Ich befürchte allerdings, dass die Strafe wieder zu milde gesprochen wird. Ich tippe auf maximal 5 Jahre und bei guter Führung, wird er bald wieder in Spanien sein.
  • Hans  Scheidegger 28.10.2016
    Hm, sollen mir jetzt die Tränen kommen, wenn ich hier lese, dass dieser himmeltraurige Vater kein Sozialleben hatte?! Natürlich konnte er sich in der Öffentlichkeit nicht frei bewegen. Super, dass er jetzt dennoch aufgeflogen ist. Er wird nun hoffentlich seine gerechte Strafe für sein unfassbares, unverzeihliches Verhalten bekommen. Möglichst hart. Bedauerlicherweise macht dies das unsägliche Leid, welches er seiner eigenen Tochter schändlicherweise entwürdigend zugefügt hatte, nicht kleiner.