Ehemann von Frauke Petry predigt gegen seine Frau Die zerbrochene Liebe der AfD-Chefin

DEUTSCHLAND - Wenige Tage vor den Landtagswahlen hat Sven Petry in einem Interview den Kurs der Kanzlerin als «vernünftig und richtig» bezeichnet. Damit distanziert er sich politisch von seiner Noch-Ehefrau, der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry.

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Sven Petry legt jetzt seine eigene Meinung auf den Tisch. Twitter

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AfD-Chefin Frauke Petry eckt an, wenn es um die Flüchtlingspolitik geht. Sie verkauft sich als Vertreterin der «besorgten Bürger» und pflegt eine rechtspopulistische Politik.

Das ist ihrem Noch-Eheman Sven Petry zuwider. Im Interview mit Deutschlandfunk hat er sich klar zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel positioniert: «Ich halte den Kurs der Kanzlerin im Grossen und Ganzen für vernünftig und richtig», sagte der Pfarrer.

Anti-migrant critic: Guns should be used to protect German borders play
Frauke Petry: Vom eigenen Ehemenann attackiert. KEY

Im vergangenen Sommer habe er zunehmend festgestellt, dass man ihn als Ehemann der AfD-Chefin identifiziert habe, erklärt der Theologe. «Wer mich nicht kannte, dachte wahrscheinlich ich sei politisch einer Meinung mit ihr», sagt er im Interview. 

Jetzt reicht es ihm

Lange hat er das still mitgemacht und ausgehalten. Doch letztes Jahr reichte es ihm. Er füllte das Mitglieder-Anmeldungsformular der CDU aus. 

Die beiden leben heute getrennt. Das Paar war schon im Gymnasium zusammen und hat heute vier Kinder. Frauke Petrys neuer Partner ist Marcus Pretzell – Vorsitzender der AfD.

Um seine politische Position zu unterstreichen, sendet er auch in seinem Beruf als Pfarrer Signale. Und zwar auf Twitter, aber auch im Gottesdienst: «Wenn jemand in friedlicher Absicht vor der Haustür steht, dann hat man ihn zunächst einmal hereinzulassen!» hat er laut einem Artikel der Augsburger Allgemeinen von der Kanzel gesprochen. (kmm)

Publiziert am 07.03.2016 | Aktualisiert am 07.03.2016
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5 Kommentare
  • Pierre  Tanneur 07.03.2016
    Ja, ich lasse einen Fremden in Not in mein Haus und verköstige ihn, gebe ihm eine Schlafstatt und frische Kleidung. Ich erwarte aber, dass er sich anständig verhält und wieder seines Weges geht, wenn sich die Note gelegt hat. Unsere Politik zielt jedoch darauf hin ab, dass er Bleiberecht erhält, ob ich nun Platz genug habe oder nicht und dies bei freier Kost und Logis mit zusätzlichem Taschengeld sowie der Tolerierung seiner kulturellen Gepflogenheiten. Das ist Nötigung des Volkes!
  • Jorge  Suizo aus San Cristobal
    07.03.2016
    "Wenn jemand in friedlicher Absicht vor der Haustür steht dann hat man ihn reinzulassen". Muss ich das wirklich? Jeden Fremden "in friedlicher Absicht" reinlassen und verköstigen und versorgen, auf meine Kosten ? Eine unglaubliche Ansicht. Ich denke ich muss das nicht, wenn ich nicht will. Und schon gar nicht wenn es sich um unzählige Personen handelt. Wer das will soll das tun aber andere dazu zwingen geht gar nicht. Also sollen die, die so denken, die Fremden bei sich zu Hause aufnehmen.
    • Herrmann  Baggenstoss aus sins
      07.03.2016
      Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Da steht "zunächst" soll man ihn reinlassen! Das hat mit Anstand zu tun!
    • Hans  Fehr 07.03.2016
      Der Herr Pfarrer spricht ja auch offensichtlich nicht mit Ihnen ... Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und Unvoreingenommenheit kann von Leuten wie Ihnen nicht erwartet werden.
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    07.03.2016
    «Wenn jemand in friedlicher Absicht vor der Haustür steht, dann hat man ihn zunächst einmal hereinzulassen!» Typisch Pfarrer. Man hat an den Vorgängen in Köln gesehen, wie friedlich die Flüchtlinge sind. Jeden Tag passiert etwas im Zusammenhang mit diesen Flüchtlingen. Gut, als Pfarrer muss er so etwas predigen, auch wenn diese Flüchtlinge seiner Kirche nicht wohlgesonnen sind. Um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Günter Munz Stuttgart