«Lasst uns in Ruhe!» Echte Indianer wollen nichts von unserer Zivilisation wissen

PERU - Neuste Nahaufnahmen unkontaktierter Ureinwohner aufgetaucht

  • Publiziert: 01.02.2012

 Vor einem Jahr gingen Luftaufnahmen eines im Amazonas-Gebiet entdeckten Indianerstamms um die Welt. Nun gibts von den Mashco-Piro-Indianern erstmals Fotos aus der Nähe: Der Stamm lebt im Manú-Nationalpark in Peru. Es wird vermutet, dass illegale Abholzung, tief fliegende Helikopter und Petrolindustrie die Ureinwohner zur Wanderschaft zwangen.

Der Stamm wünscht aber, weiterhin allein gelassen zu werden. Ein Drama machte dies deutlich: Die Indianer erschossen den Einheimischen Nicolás «Shaco» Flores mit einem Giftpfeil. Flores stand mit den Indianern seit 20 Jahren oberflächlich in Kontakt. Er brachte ihnen manchmal Essen und Geschenke.

Um weitere Zusammentreffen beider Kulturen zu vermeiden, plant die Indianerbehörde INDEPA die Errichtung eines Wachpostens. So sollen die Stämme und die lokale Bevölkerung geschützt werden. Dem Wunsch des Stammes sollte nachgekommen werden, dies betonen peruanische Experten, wie auch der Direktor von «Survival - Die Bewegung für indigene Völker»: «Der erste Kontakt ist immer gefährlich und oft tödlich – für die Unkontaktierten und für jene, die versuchen sie zu kontaktieren. Der Wunsch der Gruppen, allein gelassen zu werden, sollte respektiert werden.»

Die Mashco-Piro-Indianer sind eine von weltweit 100 bisher unkontaktierten Völkern. Indigene Gruppen kommen auf allen fünf Kontinenten vor.

Kommentare (6)

  • Marcel  Bedacht
    Schon wahr, was wollen die Indianer schon von unserer verruchten Gesellschaft? habt ihr gewusst, dass z.B. die Papua "Papua-Neuguineaner" die Alten einfach lebendig begraben haben habe Augenzeugenberichte von 1950, wenn sie den jüngeren zur Last fielen? Und diese Volker hatten zuvor auch noch keinen Kontakt zu Weissen ausser, dass sie vielleicht ab und an einen verirrten Weissen verspeist hatten. Lässt sich alles belegen^^
    • 02.02.2012
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  • Thierry  Eutone , Bulle
    Naja, wenn man sich mal zu Gemüte führt, was in unserer ach so fortschrittlichen Zivilisation abgeht, kann ich sehr gut nachvollziehen, dass dieser Stamm von uns nix wissen will.
    • 02.02.2012
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  • Martin  Huerlimann
    Eine Ausnahme.Die meisten Indianer haben heuzutags TV mit Sat-
    Schüsseln, Internet haben einige Stämme auch schon.Sie helfen
    der Holzmafia abrodung kräftig mit ich bin langsam aber sicher
    müde diesem Dreckspiel direkt zuzuschauen.Martin Hürlimann,z.Z.
    Amazonas Region.
    • 02.02.2012
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  • Peter  Aebi , Mumpf
    Die haben Recht. Was unsere Zivilisation angeht, so denke ich, ist davon nichts mehr zu spüren. Die Menschen werden immer schlimmer drangsaliert und das Geld hat immer mehr Macht. Heute schon hat das tote Geld mehr Wert als ein lebendiger Mensch! Diese Indianer wissen noch was es heisst zu leben. Die haben Recht!
    • 01.02.2012
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  • Rolf  Dolder
    "Indigene Gruppen kommen auf allen fünf Kontinenten vor". Welches Volk denn in Europa? Vermutlich die Schweizer...:-
    • 01.02.2012
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    • Marcel  Bedacht
      Google ist dein Freund! Such mal nach "Indigene Völker Europas" ;
      • 02.02.2012
      • als Kommentar auf Rolf  Dolder
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