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«EasyJet folgt den Empfehlungen der Europäischen Union», sagte Peter Voets, der Marketingdirektor des Unternehmens, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Demnach befinde sich der Genfer Flughafen in der Nähe der Nicht-Flugzone, welche die EU bezeichnet habe. Betroffen sind laut Voets rund 50 Flüge.
Mehr als 20 Flüge konnte bis am Abend auch die Swiss nicht durchführen, wie Sprecher Jean-Claude Donzel sagte. Am Morgen seien sechs Verbindungen zwischen Zürich und Norditalien annulliert worden. Der Sperrung des Flugraums über Süddeutschland fielen 16 Swiss-Flüge zum Opfer, darunter solche nach Berlin oder Amsterdam.
Reisende auf Langstreckenflügen über den Atlantik mussten ebenfalls Behinderungen in Kauf nehmen. Weil die Flugzeuge die Aschewolke umfliegen mussten, kam es zu Verspätungen von bis zu vier Stunden. Informationen zu den Swiss-Flügen stehen auf der Webseite der Fluggesellschaft zur Verfügung.
Auf dem Flughafen Zürich mussten insgesamt 39 Flüge von und nach Zürich annulliert werden, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Dabei handle es sich aber zum Teil auch um Flüge, bei denen die Maschine am Ausgangsflughafen wegen eines früher abgesagten Fluges nicht zur Verfügung stand. 22 von 133 Flügen mussten am Sonntag am Flughafen Basel annulliert werden, wie eine Sprecherin mitteilte.
Weger der Aschewolke aus dem isländischen Vulkan Eyjafjalla sperrte heute Nachmittag die deutsche Flugsicherung den Luftraum über München und auch in Österreich wurden mehrere Flughäfen vorübergehend geschlossen.
Der Vulkan-Ausbruch hatte Mitte April begonnen. Die Asche hatte den Flugverkehr in weiten Teilen Europas für knapp eine Woche komplett lahmgelegt. (SDA)
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Luftaufnahme des Eyjafjallajökull-Vulkans in Island. (KEY/NASA)